Kunsthalle Rostock: Kuba Libre – zeitgenössische Positionen

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Die Kunsthalle Rostock galt als Prestigeobjekt der DDR-Kulturpolitik (Foto: KunsthalleRostock)
Datum: 04. Mai 2016
Uhrzeit: 13:21 Uhr
Ressorts: Kuba, Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Kunsthalle Rostock präsentiert die Gruppenausstellung „Kuba Libre“ unter der Schirmherrschaft von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu präsentieren. Kuba Libre, eine Gruppenausstellung, die für die Kunsthalle Rostock, einzige Museumsneubau der DDR, konzipiert wurde, zeigt über 30 aktuelle Positionen und Werke aus den letzten 20 Jahren von Künstlern, die auf Kuba leben. Ziel ist die Kunst, die heute in Kuba am Beispiel ihrer historischen und kulturellen Entwicklung produziert wird, zu zeigen. Dazu kommt auch die Spekulation bezüglich ihrer Zukunft an Hand der aktuellen politischen Entwicklung: dem Ende des 54-jährigen diplomatische Streits zwischen den USA und Kuba.

Zurzeit befindet sich Kuba im Umbruch. Für diese Ausstellung spielt die politische und kulturelle Beziehung zwischen Kuba und der DDR eine Rolle, da Kuba 1960 das erste lateinamerikanische Land, das die DDR völkerrechtlich anerkannte. Bereits 1961 wurde ein erstes Abkommen zwischen beiden Staaten unterzeichnet. Nicht nur die Vielzahl der vertraglichen Bindungen belegte die Intensität der Beziehungen zwischen beiden Völkerrechtssubjekten, sondern auch die Themen ließen kaum einen Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft aus.

Die Auswahl der Werke wurde hauptsächlich in Ateliers der Künstler in Havanna getroffen. Diese Ausstellung verknüpft künstlerische Positionen, die sich zwischen lokaler Tradition, kritischen Positionen, offizieller und inoffizieller Kunst bewegen. Sie präsentiert die aktuelle Realität Kubas am Beispiel von Dissidenten und offiziellen Vertretern der lokalen Kultur. Genau in dieser Umbruchphase wird klar, in wieweit Opportunismus oder ein kritischer Blick eine Rolle für die Zukunft des Landes spielen. Oftmals liefern künstlerische Positionen Einblicke wie sich die Bevölkerung bewegen wird und welche neuen Kontexte sie erobern wird. Deshalb stehen die kubanischen Künstler heute als starke Vertreter ihre eigenes Landes und seiner Bevölkerung.

Öffnungszeiten
Di. – So. 11 – 18 Uhr
Montag geschlossen

Eintrittspreise
Eintritt frei (außer Sonderaustellungen – die Preise finden Sie bei den jeweiligen Ausstellungen)

Jahreskarte: 30,00 € p.P.
Rostock Card: ermäßigter Eintritt

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