Lateinamerika: Anhaltende Proteste und Plünderungen in Venezuela

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Im Bundesstaat Zulia ist die Nahrungsmittelknappheit besonders dramatisch, Tausende Menschen blockierten öffentliche Straßen und Autobahnen (Fotos: Carlos Machado)
Datum: 15. Mai 2016
Uhrzeit: 21:05 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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In Venezuela ist es auch am Samstag und Sonntag (15.) zu landesweiten Protesten und Plünderung von Supermärkten und staatlichen Verteilerzentren gekommen. Im Bundesstaat Zulia ist die Nahrungsmittelknappheit besonders dramatisch, Tausende Menschen blockierten öffentliche Straßen und Autobahnen. Die wütende Bevölkerung verlangte dringend benötigte Lebensmittel durch die Regierung. „Wir bekommen seit Monaten keine Lebensmittel und wissen nicht mehr, wie wir unsere Kinder ernähren sollen“, klagt Lusmery Nunez, alleinerziehende Mutter von sieben Kindern.

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„Wir haben immer die Revolution unterstützt. Es kann nicht sein, dass wir inzwischen weder Zucker, Mehl oder Bohnen für ein Essen bekommen. Die Regierung lügt, wenn sie nur den Mund aufmacht. Hier ist die Realität: es gibt nichts zu essen und wir verlieren unser Leben. Wir haben lange geschwiegen. Wir sind Revolutionäre – aber keine Axxlöcher“, bekräftigt Bürgermeister Jorge Sanchez.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Gast

    Wir sind Revolutionäre+und Trottel bei denen es seit langem nicht geklingelt hat!
    Schmeißt eure roten Hemden in die Suppe vieleicht gibt es Tomatensuppe.

  2. 2
    Dampfi

    Es sollten einfach hundettausende vor dem Parlament demonstrieren und fordern, dass Maduro zurück tritt und den Weg für Neuwahlen frei macht.

    Macht er es nicht, wird beim nächsten Mal das Parlament von der Bevölkerung gestürmt und somit aufgelöst – eine Art moderner Volkssturm, entstanden aus der Not zu Überlebenszwecken.

    • 2.1
      Insel-Kalle

      Ach, so einfach ist das also? Ja warum sagst Du es nicht einfach mal „dem Volk“, wahrscheinlich weiß man das gar nicht in Venezuela…. Der Name des Kommentators bezieht sich sicherlich auf seinen Hirninhalt…

    • 2.2
      Gringo

      Wieso vor dem Parlament??????
      Vor dem Regierungssitz, diesen stürmen und die
      ganze Verbrecher-/ Kommunistenbande zum Teufel jagen.

  3. 3
    wotan

    Das das system versagt hat ist wohl unbestritten. Was die meisten Venezulaner noch nicht realisiert haben ist, dass eine neue Regierung diese ererbten Probleme nicht ohne einen radikalen Wandel in der Sozialpolitik ändern kann. Dh. die jetzt schon armen werden noch ärmer. Das Elend wird für ivele erstmal auf längere Sicht noch größer. Wie soll sich das auch ändern, wenn die Haupteinnahmequelle das Erdöl ist. Wenn die Wirtschaft zerstört ist und keine Einnahmen da sind, kann auch eine neue Regierung nichts an den Problemen der armen ändern. Wo nicht mehr ist……
    Gewinner werden internationale Investoren und eine nationale Elite sein. Das böse Erwachen kommt für die meisten armen noch.

    • 3.1
      Fideldödeldumm

      Ja, die Linken wie Sie werden auch nach dem Desaster in Venezuela immer noch nicht schlau. So schlecht wie es den Armen jetzt geht, ging es ihnen vorher noch nie. Die Kapitalisten halten wenigstens immer die Wirtschaft am Laufen. Dadurch gibt es Arbeitsplätze für die Mittelschicht. Die wiederum konsumieren mehr und halten die Unterschicht am Leben. Aber was schreib ich hier, Sie werden das eh nicht begreifen.

  4. 4
    Der Bettler

    Böser als jetzt können die Menschen in Vene. nicht mehr erwachen.

  5. 5
    Der Reisende

    Wir sind Revolutionäre – aber keine Axxlöcher“, bekräftigt Bürgermeister Jorge Sanchez. Doch ihr seit riesen Axxlöcher denn ihr schaut schon viel zu lange zu und ihr werdet noch viel viel länger tatenlos zuschauen was hier so abgeht.

    • 5.1
      Gringo

      stimmt,
      Zauberlehrling: Die Geister, die ich rief………

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