Lateinamerika – Karibik: Bundesumweltministerium unterstützt den weltweiten Schutz der Meere

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GOBI hat bereits dazu beigetragen, dass weltweit über 200 biologisch und ökologisch bedeutsame Meeresgebiete identifiziert und durch die Mitgliedsstaaten der Biodiversi-tätskonvention (CBD) anerkannt wurden (Foto: gobi.org)
Datum: 20. Mai 2016
Uhrzeit: 12:48 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Trotz ihrer großen Bedeutung für Mensch und Natur sind die Meere die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Die internationale Initiative „Global Ocean Biodiversity Initiative“ (GOBI) will das ändern und ökologisch besonders bedeutsame Meeresgebiete identifizieren und zu ihrem Schutz beitragen. Das Bundesumweltministerium unterstützt die Initiative mit 5,7 Millionen Euro. GOBI arbeitet weltweit mit Umweltschutzorganisationen, Universitäten und Meeresschutzbehörden zusammen, um besonders schutzbedürftige Meeresgebiete zu ermitteln und Empfehlungen zu ihrem Schutz zu entwickeln. Dazu werden Daten über Küsten- und Meeresökosysteme erhoben und ausgewertet und damit wichtige Grundlagen z.B. für die Ausweisung von Meeresnaturschutzgebieten und deren Management bereitgestellt

GOBI hat bereits dazu beigetragen, dass weltweit über 200 biologisch und ökologisch bedeutsame Meeresgebiete identifiziert und durch die Mitgliedsstaaten der Biodiversi-tätskonvention (CBD) anerkannt wurden. Im nächsten Schritt sollen für einige dieser Gebiete nun spezifische Schutz- und Managementpläne erstellt werden. Das beinhaltet auch länderübergreifende Regelungen zum Naturschutz.

Mit der Biodiversitätskonvention hat sich Deutschland zusammen mit anderen Staaten dazu verpflichtet, die biologische Vielfalt auch durch internationale Zusammenarbeit zu erhalten. Zu den globalen Zielen gehört unter anderen, mindestens zehn Prozent der Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Die Mittel aus der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB machen es möglich, dass GOBI seine für den globalen Meeresnaturschutz wichtige Arbeit fortsetzen kann. Konkret geht es dabei unter anderem um Meeresgebiete, die Costa Rica, Honduras, den Seychellen und Sri Lanka vorgelagert sind.

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  1. 1
    Miguel-Ito

    Wer es glaubt wird selig! Die „wilde“ Fischerei wird weitergehen! Die Fischerei z.b. mit Schleppnetzen wird weiterhin den Meeresgrund komplett vernichten!

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