Letzte Hoffnung Schweiz: Erneut 11,9 Tonnen Gold aus Venezuela – Update

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Wie sehr eine Links-Regierung ein Land herunterwirtschaften kann, ist vor den Supermärkten sichtbar (Foto: Twitter)
Datum: 24. Mai 2016
Uhrzeit: 14:54 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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In Venezuela schmiert der real existierende „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ immer weiter ab. Wie sehr eine Links-Regierung ein Land herunterwirtschaften kann, zeigt kaum ein Beispiel so unmissverständlich wie Venezuela. Wohl nur Menschen, die in der früheren Deutschen Demokratische Republik (DDR) gelebt haben, können die Entwicklung im südamerikanischen Land nachvollziehen. In seinen Bemühungen, den Kollaps noch ein paar Monate zu verschieben, hat Präsident Maduro erneut noch schnell ein paar Tonnen Gold in die Schweiz verschoben.

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) der Schweiz hat am Montag (23.) die detaillierten Zahlen zum Außenhandel mit Gold, Silber und Münzen für den Monat April veröffentlicht. Laut einem Bericht von „Goldseiten“ geht daraus unter anderem hervor, dass die Alpenrepublik im vergangenen Monat 11,9 Tonnen des Edelmetalls aus Venezuela erhalten hat.

Update, 25. Mai

Venezuela hat im Monat Februar 34,2 Tonnen Gold-Reserven verkauft, im März 8,5 Tonnen. Dies geht aus einem am Dienstag (24.) veröffentlichten Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Es wird doch nicht ernsthaft jemand glauben, dass vom Erlös des verkauften Goldes auch nur ein Cent in Venezuela ankommt! Die roten Halunken verschieben auch das auf ihre Privatkonten und kaufen kiloweise Diamanten.

  2. 2
    Der Sachse

    „Wohl nur Menschen, die in der früheren Deutschen Demokratische Republik (DDR) gelebt haben, können die Entwicklung im südamerikanischen Land nachvollziehen.“ Stimmt zum Teil. Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen, ok. Einige Entwicklungen in Venezuela konnte ich und kann ich nachvollziehen und ich war und bin nicht ueberrascht. Es lief so aehnlich auch in der DDR ab. Es gab jedoch eine stabile Produktion von Grundnahrungsmitteln. Keinen so eklatanten Mangel wie in Venezuela. Die Inflation hielt sich, im Gegensatz zu Venezuela, in Grenzen. Das Gesundheitswesen funktionierte sehr gut, Menschen starben nicht (wie die Fliegen) wie das in Venezuela der Fall ist. Es gab in der DDR eine nationale Industrie, die in Venezuela total fehlt. Hier wurde und wird auf Teufel komm raus importiert, da es so leichter Geld in die eigenes Tasche zu schieben – gerade das macht diese Regierung und seine Getreuen seit 17 Jahren permanent und mit viel krimineller Fantasie und Energie. Leider treffen sich immer 2 kriminelle Partner (Einer aus Venezuela, der Andere aus einem fremden Land), die diese korrupte Spiel halt spielen. Was mich jedoch auch ueberrascht, mit welcher Brutalitaet diese Regierung agiert und die Verfassung gebraucht wie eine Hure. Wie sagte der Fontane (der alte Briest): “ Das Leben ist ein weites Feld!!!“. Der weitere Enwicklungsweg in Venezuela wird ein blutiger und traenenreicher Weg sein, das bereitet mir Sorge!!!

  3. 3
    Guillermo

    Danke „Sachse“ sprichst mir aus der Seele.
    Auch das :Leider treffen sich immer 2 kriminelle Partner (Einer aus Venezuela, der Andere aus einem fremden Land), die diese korrupte Spiel halt spielen.

  4. 4
    Don Ewaldo

    Die Hoffnung stirbt zuletzt,es werden die letzten noch existierendenWerte aus dem Land gestohlen und das Land wie eine billige „Hure“ verhöckert.Bisher wurde ALLES am Anfang in Chavez Hand und Clan umgeleitet,incl. die Bolibourguesa bedient.Der Ober Drogen Dealer,agiert immer noch im Hintergrund
    und niemand fragt danach.Wenn das Geld der Konten der korrupten Venezolaner ins Land zurückfliessen sollte,und eine richtige Administration das Ganze in die hand nimmt,könnte mit viel Mühe evtl. ein Weg in eine relative Ordnung eingeschlagen werden. Das Hauptproblem werden die inzwischen herangewachsenen kriminellen Element sein,die man in den Griff bekommen muss,das geht nur mit absoluter Härte.
    Ein langer ,steiniger Weg steht auf jeden Fall bevor.
    Ich habe Venezuela seit 1977 kennen und lieben gelernt,sehe aber keine Chance mehr,noch eimal in den Genuss eines lebenswerten Platzes auf dieser Welt zu kommen. Man hat sich sehr viel „Mühe“gegeben,das Land gründlich zu zerstören,Dank dem hirnkranken kleinen Teniente,der sogar als Kadaver noch Unruhe stiftet.

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