Venezuela: Dringlichkeitssitzung der OAS auch von USA unterstützt

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Sitzung der OAS in Washington D.C. (Foto: Organización de los Estados Americanos)
Datum: 01. Juni 2016
Uhrzeit: 18:31 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) wird sich mit der politischen Krise in Venezuela befassen. Wegen des Zusammenbruchs der Verfassungsordnung wird die eventuelle Anwendung der Demokratischen Charta des kontinentalen Staatenverbands in Erwägung gezogen und sieht bei einem Bruch der verfassungsmäßig verankerten Rechte eine Suspendierung des Mitgliedsstaates vor. Die OAS sabotiert damit nicht – wie es der der kommunistische/linke Mainstream Glauben machen will – eine Initiative für politische Lösungungen. Diese Initiative ist bereits im Vorfeld gescheitert. Am Mittwoch (1.) gaben nun auch die Vereinigten Staaten bekannt, die Dringlichkeitssitzung der OAS zu unterstützen.

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Das US-Außenministerium bezeichnete die Organisation der Amerikanischen Staaten als „angemessenen Ort“ für andere Länder, ihre „Bedenken und Ängste hinsichtlich der Vorgehensweise in Venezuela zu äußern“. Ein US-Diplomat sprach von der „wachsenden Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über die Verschlechterung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage in Venezuela und wies darauf hin, dass die Regierungen von Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay, Mexiko, USA, die Vereinten Nationen und die Europäische Union dringend eine Lösung der Krise fordern.

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  1. Immer diese ewige „Besorgnis“ der Politiker, zumeist dann, wenn die Katastrophe schon längst im Gange ist und entschlossenes Handeln längst überfällig. Ob die auch noch so „besorgt“ wären, wenn man sie nachts in der Mitte eines Barrios von Caracas aussetzt?

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