Venezuela: Gegen Verfassungsputsch – Opposition kündigt landesweite Proteste an

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Bei spontanen Protesten wurden zahlreiche Reporter mit dem Tod bedroht (Foto: Archiv)
Datum: 05. Juni 2016
Uhrzeit: 18:53 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Wegen Misswirtschaft und Korruption befindet sich Venezuela in einem ruinösen Zustand. Die venezolanische Opposition fordert ein in der Verfassung des südamerikanischen Landes verankertes Abwahlreferendum gegen das aktuelle Staatsoberhaupt, Präsident Maduro versucht dies notfalls durch einen Verfassungsputsch zu verhindern. Das Bündnis „Tisch der Demokratischen Einheit“ (MUD) gab am Sonntag (5.) bekannt, auf das Referendum zu bestehen und kündigte für den Montag (6.) landesweite Protestaktionen an.

Die Nationalversammlung wies darauf hin, dass der Nationale Wahlrat bereits fünfmal ein Treffen mit führenden Oppositionspolitikern aus „fadenscheinigen“ Gründen verschoben hat. „Wir verlangen sofort den Abschlussbericht der Überprüfung hinsichtlich der von uns gesammelten 1,8 Millionen Unterschriften für das Referendum (200.000 Stimmer erforderlich). Wir werden unter keinen Umständen dulden, dass das Prozedere auf nächstes Jahr verzögert/verschoben wird“, so eine Erklärung der Opposition.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Reisende

    Wir werden unter keinen Umständen dulden, dass das Prozedere auf nächstes Jahr verzögert/verschoben wird“, so eine Erklärung der Opposition.
    Ihr werdet wohl das akzeptieren was die rote Bande euch vorgibt weil fast die ganze Opposition nur Luschen sind genau so wie der groeßte Teil der Bevölkerung.

  2. 2
    Don Ewaldo

    Über Realitäten wird kaum gesprochen,z.B. die permanenten Überfälle,hat ja schon System,die Ignoranz,mit der das akzeptiert wird,man kann auch keine Verbesserung sehen,man könnte denken,das wäre gewollt,die ausufernde Gewalt macht es auch einfach,weiter zu stehlen im grossen Stil ;man fürchtet sich ja auch mehr noch über die Räuber in Uniform!!
    Die Lösung kann nur von innen kommen.Nach so vielen Jahren Misere hat sich scheinbar die Mehrheit an das Elend gewöhnt.Man hätte Chavez besser auf die Finger schauen sollen ,nun ist das „Kind“ in den Brunnen gefallen.
    Inzwischen gibt es K E I N E Sparte mehr,die noch funktioniert. Traurig,aber wahr.

  3. 3
    Gringo

    Das mit dem auf die Finger schauen ging in Deutschland 1933
    schon mal schief.

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