Venezuela: Sterblichkeitsrate von Säuglingen steigt um 1.230 Prozent

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In Venezuela herrscht eine äußerst angespannte und katastrophale Versorgungslage (Foto: Archiv)
Datum: 15. Juni 2016
Uhrzeit: 20:09 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Sterblichkeitsrate von Säuglingen – Alter weniger als 28 Tage – lag im südamerikanischen Land Venezuela im vergangenen Jahr bei 2,01 Prozent. Dies gab am Mittwoch (15.) die Nationalversammlung bekannt und beruft sich dabei auf einen vom Ministerium für Gesundheit vorgelegten Bericht. Insgesamt wurden 243.638 Geburten registriert, 4.903 Säuglinge starben innerhalb von 28 Tagen (Eines von 50 Babys) Die Steigerung gegenüber 2014 liegt damit bei 1.230 Prozent.

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Einer der Gründe für die katastrophale Lage: Ständige, stundenlange Stromausfälle, welche die medizinische Versorgung stark beeinträchtigten. Zudem fehlen medizinische Hilfsmittel und Medikamente im erdölreichsten Staat der Welt, der sich seit Amtsübernahme von Präsident Maduro seit über drei Jahren im ökonomischen Ausnahmezustand befindet.

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  1. 1
    Der Bettler

    Wenn das noch länger so weitergeht,kann man ohne Übertreibung von Völkermord reden.

    • 1.1
      Der Reisende

      und die Welt schaut tatenlos zu.

      • 1.1.1
        Caramba

        Was soll die Welt denn tun?

      • 1.1.2
        DonRWetter

        Was heist die Welt schaut tatenlos zu? Was sollte die denn deiner Meinung nach tun? Viel richtiger währe es ja wohl wenn die einheimische Bevölkerung mal richtig die Sau rauslässt anstelle immer nur der halbherzigen Aktionen. Wenn das immer nur so weiter geht mit den albernen Demos wird Mad Burro irgendwann mal als President des noch nicht verhungerten oder getürmten Volkes am Alterstod
        sterben.

  2. 2
    Der Bettler

    So sehe ich das auch ! Sollen sich mal die Caracener zusammenrotten und ohne Voransage auf den Miraflores zustürmen. So 3 Millionen werden die GN und das Militär wohl nicht zusammenschießen.Was meint ihr, wie die Feiglinge im Miraflores lange Beine kriegen.Denen muß im
    Land klar gemacht werden,daß man ganz schnell tot sein kann.Jeder Tag muß für diese Verbrecher eine Bedrohung sein,bis sie das Weite suchen. Von der übrigen Welt werden ja nicht mal humanitäre
    Hilfe ins Land gelassen.Also, da müssen die Venezolanos schon selbst ran,um diese unerträgliche und auch tötende Situation zu beenden.

  3. 3
    don-colon

    ich finde auch, dass die venezolaner mittlerweile selbst für ihr unheil verantwortlich sind. soviel feigheit hat es bei den europäischen revolutionen nie gegeben. seit 12 jahren besuche ich nun das land regelmäßig und der niedergang war absolut vorhersehbar. außer ein paar halbherzig organisierten protesten passiert gar nix. seit 3 jahren geht es sooo rapide bergab und maburro ist immer noch präsident, unfassbar. kein wasser, strom, nahrungsmittel, seife, klopapier….etc etc.
    die faulen venezolaner sind so was von „humilde de cabeza“, das es seinesgleichen auf der welt sucht. sie sind das volk, aber haben eine riesenangst vor obrigkeiten.
    30 millionen venezolaner schaffen es nicht den vollidioten aus dem palacio miraflores zu jagen. mittlerweile ist es nur noch peinlich……

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