Zoll Hamburg – Brasilien: Doppelschlag gegen Kokainschmuggel

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Hinter den Wartungsklappen der Baufahrzeuge konnten die Zollbeamten dann das in 54 Pakete eingewickelte Rauschgift entdecken (Fotos: Zoll)
Datum: 19. Juli 2016
Uhrzeit: 12:40 Uhr
Ressorts: Brasilien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Insgesamt 57 Kilogramm Kokain konnte der Hamburger Zoll am 1. Juli und am 12. Juli 2016 auf zwei verschiedenen Schiffen in jeweils zwei geladenen Baufahrzeugen sicherstellen. Bereits Anfang des Jahres versuchten Drogenhändler mit derselben Strategie, Kokain über den Hamburger Hafen einzuschmuggeln. Die Schiffe kamen mit der verbotenen Fracht aus Santos (Brasilien) nach Hamburg und waren schon vor Einlaufen in den Hamburger Hafen für eine Kontrolle vorgesehen. Hinter den Wartungsklappen der Baufahrzeuge konnten die Zollbeamten dann das in 54 Pakete eingewickelte Rauschgift entdecken. Insgesamt hatten die Schiffe über 100 Baumaschinen geladen. Alle Fahrzeuge wurden aufs Gründlichste vom Zoll durchsucht.

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„Die Schmuggler waren sehr dreist bei ihrer Versteckwahl, einfach anzunehmen, wir würden derartige Verstecke nach den Aufgriffen vergangener Tage jetzt unkontrolliert lassen. Dreist gewinnt halt nicht immer“, so Udo Storch, Pressesprecher des Hauptzollamts Hamburg-Hafen. Das beschlagnahmte Kokain hatte einen Reinheitsgehalt von circa 85 Prozent. In der Regel wird das Rauschgift für den Straßenverkauf drei- bis fünfmal gestreckt, sodass die Menge von 57 Kilogramm auf mindestens 170 Kilogramm angestiegen wäre. Der Straßenverkaufswert hätte dann mehr als zwölf Millionen Euro betragen.

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