Kuba: Weitere zwanzig Aktivisten im Hungerstreik

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Guillermo Fariñas erhielt den Sacharow-Preis für geistige Freiheit für seine Verdienste um die Menschenrechte in Kuba (Foto: Farinas)
Datum: 27. Juli 2016
Uhrzeit: 12:57 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nach Angaben der kubanischen Dissidentengruppe „Unión Patriótica de Cuba““ (UNPACU, Patriotische Union Kubas) kommt es auf der kommunistisch regierten Karibikinsel zu wachsender Repression gegenüber „Andersdenkender“. Guillermo Fariñas Hernández, unabhängiger Journalist sowie politischer Dissident auf Kuba, hat vor wenigen Tagen mit einem unbefristeten Hungerstreik begonnen. In einem Telefon-Interview aus seinem Haus in der Innenstadt von Santa Clara (Hauptstadt der Provinz Villa Clara in Zentral-Kuba) wies der Sacharow-Preisträger darauf hin, dass er bis zur letzten Konsequenz jede Aufnahme von Nahrung oder Flüssigkeit verweigern werde. Nach seinen Worten protestiert der 54-jährige damit gegen Misshandlungen, die ihm Polizeibeamte beim Besuch eines Häftlings zugefügt haben sollen.

Zwanzig weitere Aktivisten haben sich dem kollektiven Hungerstreik angeschlossen und reagieren damit auf die zunehmende gewaltsame Unterdrückung von Protesten durch das Regime. In Solidarität mit diesen Aktivisten und zur Achtung der Menschenrechte auf Kuba hat die UNPACU für Mittwoch 27.) in verschiedenen Landesteilen zu einen „Tag des Fastens“ aufgerufen.

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