Venezuela: Ölpreis fällt die sechste Woche in Folge

sprit-venezuela

Ölpreise sorgen für anhaltendes Chaos in Venezuela (Foto: Archiv/Staistik:mpetromin)
Datum: 05. August 2016
Uhrzeit: 20:13 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Der Preis für venezolanisches Rohöl ist die sechste Woche in Folge gefallen und lag am Freitag (5.) bei 33,36 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Nach Angaben des Ministeriums für Erdöl und Bergbau in Caracas ist dies ein Rückgang zur Vorwoche von 1,64 US-Dollar. Die Behörde führte den Rückgang der Preise unter anderem auf eine „Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums“ und „weltweite Überschüsse“ zurück.

Damit liegt der durchschnittliche Verkaufspreis für Öl aus dem südamerikanischen Land in diesem Jahr bei 32,09 US-Dollar und damit deutlich unter dem Vorjahr (44,65) und 88,42 im Jahr 2014. Der venezolanische Ölpreis erlebte eine Abwärtskurve, die am 12. September 2014 (90,19 US-Dollar pro Barrel) begann. Die Produktion des fünftgrößten Ölexporteurs der Welt liegt bei etwa 2,3 Millionen Barrel Öl pro Tag, ein Großteil wird vor allem in die Vereinigten Staaten und zur Schuldentilgung nach China exportiert.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    paulo

    was soll den dieses ewige gejammer über den oelpreis? unter caldera gab es auch keine warteschlangen vor den läden und der oelpreis war zeitweise unter 11 dollar….

    http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html

    • 1.1
      Pelle

      Ja Paulo, ganz richtig. Und in Deutschland hatten wir früher einen Kaiser und es hat keiner gejammert. Ich gebe zu, mein Kommentar ist ähnlich sinnfrei wie Deiner…

  2. 2
    Der Bettler

    aber Pelle es war Realität,daß heißen soll,wer hier für die ganze Schw…… verantwortlich ist.Nicht der niedrige Ölpreis,den haben andere Förderländer auch,und keiner muß verhungern,oder sterben,weil keine medizinische Behandlung mehr möglich ist.El Nino ist schon lange vorbei ,und es gibt immer noch kein Wasser.Man braucht für jeden Mist den diese Regierung verbockt einen Schuldigen,darin sind diese kriminellen Taugenichts im Miraflores einsame Spitze.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!