Chile: „Pokémon Go“-Spieler von Zug überrollt und getötet

verboten

Aus Sicherheitsgründen haben die brasilianischen Streitkräfte das Spiel in militärischen Einrichtungen (Kasernen) verboten (Foto: Defesanet)
Datum: 20. August 2016
Uhrzeit: 13:04 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Seit Wochen versetzen „Pokémon“-Figuren die Welt in Aufruhr. Mit dem Mobile-Game „Pokémon Go“ für iOS und Android hat Nintendo einen furiosen Erfolg verbucht, auch Lateinamerika wird vom Pokémon-Hype schier überrollt. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat den Einsatz von virtuellen Spielgeräten heftig kritisiert. Nach seiner Meinung ist das weltberühmte Spiel Teil einer Kultur, die Gewalt bei Kindern und Jugendlichen fördert. Aus Sicherheitsgründen haben die brasilianischen Streitkräfte das Spiel in militärischen Einrichtungen (Kasernen) verboten, in Chile wurde ein 14-jähriger Junge von einem Zug überrollt und getötet.

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Nach Berichten der Polizei in Balmaceda (Región Antofagasta) war der 14-jährige Cesare Aguirre voll in das Spiel vertieft, trug unter seiner Kapuze Kopfhörer und hörte beim Überqueren der Bahngeleise nicht den herannahenden Zug. Der Tod des Jugendlichen ist der erste im südamerikanischen Land, der sich während der virtuellen Schnitzeljagd ereignete. Die Polizei warnt vor dieser Art von Unfällen in ihren sozialen Netzwerken.

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  1. Keine weiteren Probleme ??????????

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