Tausende Flüchtlinge aus Venezuela: Guyana verstärkt Grenzkontrollen

grenzpunkt

Menschenschlange am Grenzübergang Simón Bolívar de San Antonio (Táchira) will Lebensmittel und Medikamente in der kolumbianischen Stadt Cúcuta kaufen (Foto: Twitter)
Datum: 20. August 2016
Uhrzeit: 14:02 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Auf der Suche nach Nahrung und Medizin überqueren immer mehr venezolanische Staatsbürger illegal die Grenze nach Brasilien, Kolumbien und Guyana. Die Regierung der an Brasilien, Venezuela und Suriname grenzenden Republik schätzt, dass wöchentlich zwei- bis dreitausend Venezolaner illegal über das „Territorio del Esequibo“ einreisen. Das Gebiet westlich des Flusses Essequibo gehört seit einem Schiedsspruch von 1899 zum guyanischen Staatsgebiet, wird jedoch von Venezuela beansprucht. Vor wenigen Tagen hat die guyanische Grenzpolizei 14 Venezolaner verhaftet und in ihr Heimatland deportiert, die Grenzkontrollen wurden massiv verstärkt.

In der Vergangenheit haben guyanische Polizisten und Soldaten die illegale Einreise oft ignoriert, auch wenn dies gegen die offizielle Politik des Landes ist. Viele Venezolaner leben in der Hauptstadt Georgetown und Bartica (Stadt in der Region Cuyuni-Mazaruni) in Notunterkünften und hoffen, dass die wirtschaftliche Normalität in Venezuela bald wieder hergestellt wird und sie zu ihren Familien zurückkehren können.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Malte

    Dies schreibt das marxistische Schundblatt „Junge Welt:

    „Von einer Hungersnot oder ähnlichem könne nicht die Rede sein. Obst und Gemüse gibt es reichlich und meist zu bezahlbaren Preisen. Fisch ist ebenfalls zu bekommen. Ihre Freundin Meiver, die im Viertel La Vega von Caracas lebt, stimmt ihr lebhaft zu: »Die Spekulanten haben dafür gesorgt, dass wir wieder gesünder essen. Früher haben wir aus Bequemlichkeit Dreck in uns hineingeschaufelt, jetzt machen wir Mayonnaise, die runden Maisfladen Arepas und Salate wieder selbst.“

    • 1.1
      Werner J. Scholz

      Unter normalen Umstaenden waere ich lachend vom Stuhl gefallen. Ich lebe seit 2006 in Caracas. Dieser Beitrag von „Malte“ ist ist reine Meinungserzeugung. Die Hungersnot besteht und wird immer schlimmer. In den letzten 7 Monaten habe ich 10 kg Koerpergewicht verloren und nicht nur ich!!! Wir sagen immer aus Spass: „ja ich bin jetzt schlanker dank der Diaet Maduro!“.

      • 1.1.1
        Malte

        Dies ist keine Meinungsmache. Wir leben seit 1998 in Venezuela und ich gebe lediglich einen Hinweis darauf, was die verlogene linke/kommunistische Lügenpresse zum Besten gibt.

    • 1.2
      Werner J. Scholz

      Hallo Malte,

      dann habe ich nicht sofort gesehen, das Du eine andere Meinung als dieser Artikel hast.

      Da nehme ich Alles zurueck und freue mich, das Du noch ein klar denkender Mensch geblieben bist.

      Dieser Artikelschreiber ist wirklich das Letzte!!!!

  2. 2
    Carlos

    Sorry, die linken Propagandagazetten werden doch dafür bezahlt, dass sie ihre Lügen verbreiten. Glauben tut denen nur ne linke Dumpfbacke!

  3. 3
    Soledad

    Junge Welt, Amerika21, Neues Deutschland —- Pseudojournalisten kopieren passende Meldungen.

    Fazit: Ekelerregend und als unseriös bekannt!

  4. 4
    Don Ewaldo

    Eigentlich lebt die ganze Welt in einer grossen Lüge.Wenn die Menschen nicht ganz schnell die Politiker austauschen,werden die Regierungen das Volk austauschen.Die Medien sind ferngesteuert,Die Probleme
    sind in Venezuela erzeugt,hausgemacht , vom “ Comandante „? Teniente !!,der seinen Grössenwahn ausleben wollte,auf Kosten des venezlanischen Volkes.Maburro & Co sind nur ein Resultat einer absoluten Fehlbesetzung.Als mündiger Europäer sollte man mit etwas Geschichtswissen sehen,wohin das führt,auch die Lösung gibts,aber,ALLES wiederholt sich in der Geschichte .Ich kenne Venezuela seit 1977,habe das politische auf und ab mitgelebt,Die Folklore Venezolaner haben immer gut gelebt,mit den üblichen Einschränkungen.Sogar die CUBANER haben sich an Ihr gelebtes Elend gewöhnt.
    Nur das Volk kann es richten. Für Alle wäre etwas Studium Weltgeschichte von nöten.
    „Jeder hat das Recht auf seine falsche Meinung !!!!

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