Brasilien: Venezuelas Diktator spricht von Verletzung der Verfassung

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Maduro, auf Kuba ausgebildeter Marxist, hat durch Unvermögen sein Land in den wirtschaftlichen Abgrund geführt (Foto: Archiv)
Datum: 01. September 2016
Uhrzeit: 13:43 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
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Nach monatelangem Ringen hat der brasilianische Senat am Mittwochnachmittag (31.) Ortszeit mit der großen Mehrheit von 61 zu 20 Stimmen für die verfassungsmäßige Amtsenthebung von Dilma Rousseff gestimmt. Kurz nach der Bekanntgabe hatten gewaltbereite Anhänger bereits zu Demonstrationen in den sozialen Netzwerken aufgerufen. Kleine Gruppen griffen in São Paulo die Polizei an, der Mob zerstörte Autos und Geschäfte. Die Polizei setzte Blendgranaten und Tränengas ein, mehrere Kriminelle wurden festgenommen. Systembedingt haben die Regierungen in Venezuela, Bolivien und Ecuador mit scharfer Kritik auf die Amtsenthebung reagiert und ihre Botschafter aus Brasília zurückgezogen. Die Regierung von Präsident Michel Temer tat das gleiche und rief die Botschafter in Caracas, La Paz und Quito in die brasilianische Hauptstadt zurück.

Ein Hohn war allerdings die Meldung des venezolanischen Außenministeriums. Nach Meinung des kriminellen und diktatorischen Regimes in Caracas stellt die Amtsenthebung im Nachbarland einen „historischen Verrat am brasilianischen Volk dar“, verletze die Verfassung und „schade der Demokratie“. Dass die Diktatur in Venezuela offen ihre Fratze zeigt, geht aus einem Artikel der „Deutsche Welle“ hervor. Maduro, auf Kuba ausgebildeter Marxist, hat durch Unvermögen sein Land in den wirtschaftlichen Abgrund geführt und hat nun Angst vor dem eigenen Volk. Dieser Mann ist in die Ecke getrieben, deshalb schlägt er um sich.

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  1. 1
    Gringo

    Er spricht wieder im Dilerium.

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