Venezuela: Mehr als eine Million Menschen strömen nach Caracas – Fotogalerie und Livestream

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Seit den frühen Morgenstunden strömen Zehntausende Menschen zu Fuß in die venzolanische Hauptstadt Caracas (Fotos: Capriles-Amilcar Mora y Lenin Morales /Primero Justicia Zulia, LilianTintori,MUD)
Datum: 01. September 2016
Uhrzeit: 14:13 Uhr
Leserecho: 24 Kommentare
Autor: Redaktion
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Seit den frühen Morgenstunden strömen Zehntausende Menschen zu Fuß in die venzolanische Hauptstadt Caracas. Mit einer Demonstration wollen die Gegner von Nicolás Maduro ein Referendum gegen das bei einem Großteil der Bevölkerung unpopulären Präsidenten erzwingen. Das Regime hatte vor Tagen den Verkauf von Bustickets in die Hauptstadt ausgesetzt, 10.000 zusätzliche Sicherheitskräfte wurden zusammengezogen und sperrten bereits vor Stunden wichtige Zufahrtsstraßen und die Eingänge zur Metro. Angesichts der furchtlosen Menschenmassen ist die Polizei machtlos und beobachtet den Ansturm verwundert. Nach Angaben der Opposition wurden vor mehreren Stunden mindestens 50 Busse von Teilnehmern des Marsches gestoppt, Demonstranten mit Tränengas beschossen, sowie 25 Oppositionspolitiker und zwei Bürgermeister festgenommen. In zahlreichen Bundesstaaten sind motorisierte paramilitärische rote Banden (Colectivos) unterwegs und bewerfen Demonstranten und Busse mit Steinen. Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski spricht von der größten Mobilisierung der venezolanischen Geschichte (über eine Million Menschen) und betont, dass die Aktivitäten um 14:00 Uhr (Ortszeit) beendet werden sollen. Nach seinen Worten dient der Protestmarsch alleine „der Herausgabe des Zeitplans für das Abwahlreferendum gegen Maduro“. Sollte das Wahlgericht den Prozess weiter verzögern, wurden bereits weitere Massendemonstrationen für die nächsten Tage und Wochen angekündigt. (7. September Mobilisierung zu den Büros des Nationalen Wahlrats im ganzen Land, am darauf folgenden Mittwoch 14. September ein nationaler Tag der Mobilmachung von 12 Stunden in den Hauptstädten aller Bundesstaaten).

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UNDABNACHHAUSE

Bereits am Mittwochabend (Ortszeit) trafen Tausende Angehörige indigener Volksgruppen in der Metropolregion von Caracas ein und wurden von Oppositionsführer Radonski begrüßt. Ein Sprecher der Indigenen bekräftigte, dass der Geheimdienst und Sicherheitskräfte mehrfach versuchten, den Marsch der Indigenen zu behindern/verhindern. Vor allem an den Flussübergängen waren Personenfähren „plötzlich“ verschwunden, die Demonstranten waren deshalb zu großen Umwegen gezwungen. Auch Regierungsanhänger gingen am Donnerstag in Caracas auf die Straße, ihre Zahl lag mit rund 30.000 allerdings deutlich niedriger. Obwohl das Regime für Donnerstag den Einsatz von Privatflugzeugen und Drohnen offiziell untersagt hatte, waren zahlreiche unbemannte Luftfahrzeug mit Kameras über Caracas unterwegs.

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  1. 1
    Hombre

    hoffentlich bekommt das der alte Greiss in Kuba noch mit…

  2. 2
    Hombre

    Greis

    • 2.1
      Gringo

      Beide Greise !!!!!!

  3. 3
    C. Sievers

    🇻🇪Gloria al bravo pueblo!
    Der alte Greis auf Cuba hat damit rein gar nichts zu tun, hombre!
    Dies ist und war schon immer eine rein venezolanische Angelegenheit, ob Sie dies nun verstehen können, wollen oder nicht, ändert auch nichts.

    • 3.1
      Martin Bauer

      Nur dank dem sadistischen Massenmörder in Havanna kam diese rote Pest überhaupt über Venezuela. Und noch immer schikanieren uns kubanische Söldner in Uniform in Maiquetia bei jeder Ein- und Ausreise. Es fällt mir jedes Mal schwerer, denen nicht einfach in die Schnauze zu schlagen. – Wenn Sie Tatsachen verdrehen wollen, wären Sie auf einem Parteitag der PSUV genau so gut aufgehoben wie auf einem der LINKE.

      • 3.1.1
        C.H. Sievers

        Na endlich, der reaktionäre Hertzer M. Bauer meldet sich auch wieder unsachlich, im Stil der calle ocho- Kubaner/Miami zu Wort.

        Der Feind Herr Bauer „schläft im eigenen Bett“ so das Sprichwort, die Pest, wie Sie meinen ist die Hausgemachte, ob Sie dies nun akzeptieren wollen oder können, oder eben wieder besseren Wissens nicht können ist völlig ohne Belang.

        Wenn die Venezolaner nicht die Kubanischen Geheimdienstler selber ins Land geholt hätten, dann gebe es diese weder in Maiquetia und anderswo gar nicht. Haben Sie sich mal gefragt, warum die Venezolaner Kubanische Geheimdienstler ins Land gelassen haben? Weil diese nämlich ein bisschen weniger korrupt, besser ausgebildet und motivierter sind als die Eigenen, oder?
        Wenn Sie nur ein Fünkchen Mut, sprich „cojones“ hätten, dann würden Sie hier nicht herumhetzen, sondern eben genau das was Sie propagieren auch tun. Sie sind aber nur ein Phrasendrescher und cobarde mit einer großen Klappe, dem das Portemonnaie und der Opportunismus näher sitzt als, das Umsetzen der Sprüchlein. Solche „Deutschen“ Schlaumeier bracuht YV weis Gott nicht, davon gibt es schon genug. Hauen Sie in Maiquetia der Immigracion in die xxxxxxxxxxxx, wenn Sie Mumm haben! Gehen Sie in den bewaffneten Kampf und verändern Sie etwas, unter Einsatz Ihres Lebens, z.B. wie es die angeblichen Massenmörder in Havanna 1956 gegen Batista und seine bluttriefende von US.- Gnaden gestützte Oligarchie getan haben.

        Zitat: „Die Menschwerdung beginnt für mich dort, wo einer bereit ist für seine Überzeugungen sein Leben zu geben“ >Henning v. Treskow, Deutscher Wehrmachtsoffizier und im Widerstand gegen Hitler/Mitverantwortlicher des Attentat v. 20 Juli.< Sie haben bisher nur ein großes, hetzerisches Mundwerk, sonst gar nichts.

        Und ich bin keinesfalls jemand, den man als Chavisten- Sympathisant bezeichnen kann, eher als das Gegenteil zu bezeichnen, aber die Kubaner sind für nichts was in YV geschieht verantwortlich, sondern die Venezolaner, seit vielen Generationen ausschl. selbst. Solange diese selbst und Leute wie Sie dies nicht begreifen, wird sich gar nichts zum Positiven ändern, gleich wie die korrupte Regierung auch immer heißen mag.

      • 3.1.2
        Martin Bauer

        Und nun wird er beleidigend… Bravo!
        Was ich tatsächlich gegen das Regime tue werd ich hier nicht ausbreiten. Viel ist es zugegebener massen nicht, aber doch mehr, als die meisten sich trauen. Zum Märtyrer bin ich nicht geboren. Schon General Patton sagte, „Überlasst das Sterben dem Feind!“

    • 3.2
      Hombre

      hat er doch…
      wo ist dann der Ober-Gangster Chavez verendet? nicht auf KUBA bei seinem Lehrmeister Castro?
      und dann auch noch der kolumbianische Busfahrer Maduro mit seinen diversen Lehrgängen auf KUBA ein perfekter Marxist zu werden…!?
      und ausserdem hab ich geschrieben, dass dieser alte Greis (beide) den Niedergang des gesamten „linken Systems“ in Lateinamerika hoffentlich noch zu Lebzeiten mitbekommt.

      wenigstens als Looser soll dieser alte Despot seine Augen zu machen…wenn er es denn irgendwann tut!

      • 3.2.1
        C.H. Sievers

        Ich frage mich immerzu was der ganze zurecht als “Mist“ bezeichnete in Lateinamerika mit Marxismus, Kommunismus, linker/rechter Systeme, o.ä zu tun haben soll.
        Die Sache ist doch bei unromantischer Betrachtung viel einfacher; die einen Gangster und korrupten Raffkes, lösen die anderen ab.
        Die einen nennen sich so (oder werden so genannt) und die anderen nennen sich so (und/oder werden so genannt), korrupte, geld- und machtgierige Gangster sind/waren sie alle (sh. z.B. aktuell Brasilien), mehr oder weniger.
        Für den armen Teufel in Lateinamerika (das ist leider die Mehrheit) zählt am Ende des Tages nur, was auf dem Tisch, sprich im Kochtopf landet und da hatte Chavez, zumindest in der Anfangsphase die bessere und weitaus größere Lobby, Gangster hin oder her, ich werde für keinen ein Lanze brechen, auch wenn der eine oder andere Gangster einmal ehrenhafte Motive hatte.

      • 3.2.2
        Hombre

        was wollen Sie mit diesem Mist…“Chavez hatte wenigstens in der Anfangsphase“? bei dem Satz muss Ihnen doch selbst das Abendessen retour gekommen sein!!!

        Da sind mir Imperialisten wie die USA allemal lieber, weil sie zb. Deutschland nach Omaha Beach wieder mit aufgebaut haben und jeder Bürger auch nach dem Krieg die Möglichkeit hatte an diesem System zu partizipieren.
        Mit Ihrem obigen Hinweis auf Chavez haben Sie sich zu erkennen gegeben…Lassen Sie es einfach, Sie sind auf der falschen Seite!

      • 3.2.3
        Martin Bauer

        Genau so ist es, Hombre! Eine Giftschlange bleibt eine Giftschlange, auch im Rotkäppchen Kostüm.

      • 3.2.4
        C. Sievers

        Demagogen und reaktionäre Deutsch – Faschos unter sich und von Lateinamerikanischer Geschichte auch keine Ahnung. Nur calle ocho Rethorik. Passt doch alles prima!
        Keine Lösungsansätze, nur stumpfe, dumpfbackige Hetze, auf Bierzeltniveau.
        Einfach nur widerlich!

      • 3.2.5
        Hombre

        na dann kommen Sie mal nach Bogota, dann bekommen Sie von mir Lösungsansätze wie man sich in einer aufstrebenden Demokratie entwickeln kann.
        Sie erinnern an das heutige Russland, das grösste Land der Erde von der Nato umzingelt und die gedemütigte Nation.
        In meiner bayerischen Heimat haben Biertische nur eine breite von 60cm, damit solche Maulhelden wie Sie ihre Meinung für sich behalten. Gerhard Polt zitiert auf Youtube gerne aus der Praxis des Bierbetriebes…

      • 3.2.6
        C.H. Sievers

        Na dann man los, besuchen Sie mich doch mal in Berlin, dann bekommen Sie von mir eine gründliche Lektion in lateinamerikanischer Geschichte und zudem noch gründlicher das schmutzige Faschisten- Mundwerk gewaschen.
        Ein bayerischer Fascho in Kolumbien, lach, dass habe die Kolumbianer wirklich nicht verdient.

  4. Wie ich von meiner Frau gerade hörte, war die Autobahn Valencia > Maracy > Caracas seit vorgestern fast vollständig blockiert. Kaum ein Fahrzeug wurde Richtung Caracas durchgelassen. Hunderttausende schafften es nicht bis ans Ziel. Die Schikanen und Blockaden waren gigantisch. Und auf dem Rückweg wurde ihr Bus von etwas 300 schwer bewaffneten Colectivos angehalten, ein junge Mann rausgekehrt und fortgeschleppt. Es folgte die Androhung ihn zu erschiessen, wenn das Fahrzeug weiter fahren würde. Irgendwann verlief sich das im Sande, der Junge kam zurück und es ging weiter…

    Es tutu mir ja schrecklich leid, dies zu äussern, aber all diese „ach so friedlichen“ Massenaktionen haben Volk und Opposition in 17 Jahren nicht weiter gebracht. Es wäre endlich an der Zeit, Nägel mit Köppen zu machen, bzw. eine Köppe rollen zu lassen, damit der Weg zu Recht und Demokratie wieder frei wird.

    • Das das was die Chavisten, nebst ihrer colectivo- Truppe und nicht nur aktuell, sondern dauernd veranstalten in jeder Beziehung eine nicht zu tolerierende Erzschweinerei ist, steht völlig außer Frage.
      Warum lassen Sie die Venezolaner gewähren???

    • 4.2
      C.H. Sievers

      Das stimmt wohl oder übel! Die weichgespülte H.C.R.- Nummer hat nichts gebracht, wird auch nichts bringen und das revocatorio ist der facto längst platt. Das Parlament ist ein Haufen zahnloser Frühstücksdirektoren und Sr. Ramos Allup wird demnächst per Dekret seiner Immunität enthoben und wandert in irgend einen Knast, wie andere auch. Der einzige dem ernster Wandel zuzutrauen war, hat sich „freiwillig“ den Chavisten ergeben und sitzt für das nächste Jahrzehnt, mindestens in Ramon Verde. Die Justiz und das Militär ist völlig gleichgeschaltet, oder abhängig, sprich eingekauft worden, also wird es ohne Waffengewalt nicht werden. Zum Kotzen derartige Perspektiven.

  5. 5
    C. Sievers

    Nichts für Ungut Hr. Bauer, der geprügelte Hund bellt bekanntlich am lautesten.
    Ein wenig weniger Hetze wäre schön und schon mal ein wohltuender Anfang!
    Und by the way, schauen Sie gelegentlich auch mal in den Spiegel?
    Unrecht in der Welt geschieht nicht durch die Wenigen die es tun, sondern durch die Vielen die es dulden., aus Carl Zuckmayers „Des Teufels General“.
    Natürlich ist es richtig, dass Sie sich hier nicht weiter outen, egal in welcher Dimension, kann ich gut verstehen.

    • Und er bleibt mies und beleidigend. Arme Haut!

      • 5.1.1
        C. Sievers

        Sie schaffen den kleinen Schritt über die Schwelle nicht, oder? Schade, hatte Sie für intelligenter gehalten,
        Besser, aus Ihrer Sicht arme Haut, als offensichtlich unwürdiger, verstockt- blinder Demagoge.

        Und Tschüss!

      • 5.1.2
        Cato

        Ich traue mich ja schon fast nicht was zu schreiben aber woran erkennt man, dass H.C. Sievers dem „falschen“ Lager angehoert. Stossen doch eigentlich beide (Sievers / Bauer) ins gleiche Horn, oder bin ich nun voellig verbloedet? Auf jeden Fall ist es schoen wenn sich alle gleichzeitig einladen…

      • 5.1.3
        Martin Bauer

        @ Cato – Der Unterschied liegt darin, dass einer von uns so tut, als fände sich in der ganzen Welt, in allen Systemen, das gleiche Ausmmass an Recht und Unrecht, während der andere aus bitterer Erfahrung weiss, dass unter roter Flagge zumeist erheblich dreister geraubt, gemordet und ausgebeutet wird, als unter jeder anderen. Und der Zweite bemüht sich krampfhaft nicht zu erkennen zu geben, zu welchem Lager er gehört, weil er genau weiss, dass dann seine Glaubwürdigkeit im Gully wäre. Nur, bisher erkannten das so gut wie alle Leser aus eigener Kraft.

      • 5.1.4
        C.H. Sievers

        Was für ein elender Stuss!!!
        Lagerdenken, das ist hier von Ihnen und Ihresgleichen genau der Fehler,…….ich denke im Gegensatz zu Ihnen nicht in Lagern, sondern versuche zumindest in Lösungen zu denken (was zugegebener Maßen nicht immer gelingt) und Sie wissen, sofern Sie Geschichte gelesen und verstanden haben genau, dass der Schrei nach Imperialisten, weder für YV noch für Lateinamerika irgendeine Lösung bedeutet. Schließlich ist es die imperialistische, menschenverachtende Politik gewesen, welche den Chavisten- Wahnsinn und andere sog. „Linke Regime“ in ganz Lateinamerika und der Karibik erst produziert haben.
        Aber Sie denken eben auf CSU/schlimmer AfD- und Donald Trump Niveau, auch wenn ich gerne zugebe, dass auch die beiden erstgenannten Parteien den einen oder anderen richtigen Ansatz haben, ebenso wie dies auch auf die LINKE zutrifft;- das ist so, ob es mir nun passt oder nicht, ich denke eben nicht in Lagern, sondern in Lösungen und mir ist jede Lösung recht, wenn diese taugt und einigermaßen human ist. Ihnen geht es doch sehr wahrscheinlich um etwas ganz Anderes. Sie als Ausländer haben vermutlich unter den Chavisten den guten Draht zum korrupt- oligarchen „Futtertrog“ in YV verloren und können nun nicht mehr in der unverschämt dreisten Form, wie zuvor „aprovechieren“ das tun jetzt andere in noch viel dreisterer Form, da haben Sie meine volle Zustimmung. Ich denke aber nicht daran den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen, denn die Rückkehr in vorherige Zustände, z.B. unter den ADECO´s und CAP, welche für das Entstehen des verdammten Chavismus hauptverantwortlich sind und das Ausliefern des Landes in die Handlanger neuer Ausbeuter, auch wenn diese u.U. weniger unverschämt sind, ist überhaupt keine Lösung. Und eine glaubhafte Lösung hat leider die Opposition in YV zumindest bisher immer noch nicht angeboten, sonst hätte sich die Chavistensache schon vor Jahren von Selbst erledigt. Nein, Hr. Bauer, Sie und Ihresgleichen denken in schlimmen reaktionär- erzkonservativen Mustern und Lagern, ohne eine Lösung anzubieten, das Einzige was man von Ihnen hier ständig liest ist übelste Demagogie im Stile der „calle ocho- Exilkubaner“ in Miami, eines Trump, oder weitaus schlimmeren Figuren der Zeitgeschichte. Zudem sind Sie Ausländer, beschränken Sie Ihre Pöbelnden und Fehleinschätzungen auf Deutschland, da sind Sie bei Leuten, wie Petry, Seehofer & Co, in übelst- bayerischer „Stammtisch- Bierzelt Manier“ bestens aufgehoben, dort finden Sie und Ihresgleichen das passende Forum und Zuspruch;- hier und von mir bekommen Sie Kontra, das es kracht. Ich bin im Gegensatz zu Ihnen venezolanischer Staatsbürger, seit Geburt und habe jedes Recht -welches Sie nicht haben- zur Situation in meinem Land kritisch Stellung zu nehmen. Ihnen fehlt es hingegen an jeder Form der ausländischen Zurückhaltung und Angemessenheit, auch wenn Sie zig- mal mit einer Venezolanerin verheiratet sind, befähigt Sie dies nicht und gibt Ihnen auch nicht die Kompetenz, für Ihre hier an den Tag gelegten, widerlichen Pöbeleien. Nehmen Sie Ihre sehr geehrte venezolanische Frau, gehen Sie nach Deutschland, genießen Sie Ihr Leben, Sie haben nur dieses und nerven Sie mich nicht weiter mit Ihren völlig an der Sache noch an der Wirklichkeit vorbeigehenden Fehlinterpretationen zu Venezuela und meiner Person;- Sie haben weder den nötigen Mindestdurchblick noch die soziale Kompetenz.

      • 5.1.5
        Martin Bauer

        Sie äussern hier über meine Person in jede Menge Vermutungen, mit denen Sie falscher nicht liegen könnten, vermengt mit weiteren Beleidigungen. Genau so kenne ich die Linken bereits aus der Uni, als Studenten getarnte, vom Osten bezahlte subversive Elemente. Nicht, dass ich Sie dafür halte, aber deren diffamierende Art machen Sie sich schon zu eigen. Auch Ihre Behauptung, es sei die „imperialistische Politik“ gewesen, welche den Chavismus erst ermöglicht hätte, zeigt in diese Richtung. Lächerliche stalinistische Phrasen, vorbei an jeder Realität! – Umgekehrt beurteile ich nur Ihre hier zum Besten gegebenen Worte, ohne Spekulation, z.B. zu Ihren „Futtertrögen“ und deren Verbleib.

        In Venezuela habe ich nicht weniger Rechte, als ein mit einer Deutschen Frau verheirateter Türke in Deutschland. Erklären Sie denen mal, Sie sollen aus Deutschland abhauen und in die Türkei ziehen! Da haben Sie viel zu tun. Mal sehen, was Ihnen dabei um die Ohren fliegt! – Ich habe in Venezuela nicht nur jedes Recht, sondern auch die Verpflichtung, gegen jene Verbrecher in roten Hemden Stellung zu beziehen und aktiv vorzugehen, die meine Familie der Lebensqualität berauben und in Gefahr bringen. Dies habe ich gegenüber Venezolanern mehr als einmal öffentlich geäussert und dafür volle Zustimmung und Beifall erhalten, selbst von einigen Chavistas. meine Frau würde mich verachten, wenn ich es nicht täte. – Sie sind offensichtlich, als „Venezolaner“, etwas aus der Art geschlagen. Ist halt im Wesentlichen ein nettes, sympathisches Volk mit gesunden Ansichten und grossen Herzen, das auch einen wie Sie unter sich ertragen kann.

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