Lateinamerika: Politische Situation ist das größte Risiko für die Region

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Demonstration auf der Avenida Paulista am 7. September (Foto: AgenciaBrasil)
Datum: 12. September 2016
Uhrzeit: 15:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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In den letzten zwei Jahren haben viele Analysten ihre fast schon überschwängliche Euphorie für die Region Lateinamerika verloren. Laut Enrique Garcia, Präsident der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank (CAF), hat sich in vielen Staaten die politische Situation verschlechtert. Beim jährlichen Seminar der größten multilateralen Finanzinstitution in Lateinamerika wies Carcia in Washington darauf hin, dass dies die größte Gefahr für die Region darstellt. Für Venezuela und insbesondere Brasilien betont der Ökonom, dass die Prognosen „sehr dunkel“ sind.

„Ein schlingerndes Brasilien ist bei weitem nicht nur ein Problem für die Brasilianer, sondern für den ganzen Kontinent. Für mich persönlich ist die aktuelle Situation in verschiedenen Staaten Lateinamerikas das größte Risiko (nationalistische Bewegungen). Die Herausforderungen von Brasilien sind die gleichen wie in den anderen Ländern in der Region: die politische Stabilität und den Dialog wieder herzustellen. Das Fehlen einer langfristigen Agenda ist ein großes Problem dieser Regierungen, ebenfalls der drastische Verlust des Vertrauens der Bevölkerung in die Institutionen“, so Garcia.

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