Curaçao: Venezuela exportiert den Samen des Verbrechens in die Karibik

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Bereits im August wurden Flüchtlinge aus Venezuela der Einwanderungs- und Zollbehörde übergeben (Foto: Guardia Costera / FB)
Datum: 16. September 2016
Uhrzeit: 13:24 Uhr
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Autor: Redaktion
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Lucille George-Wout, Gouverneurin der rund 444 Quadratkilometer großen Karibikinsel Curaçao, hat sich besorgt über die humanitäre Notlage und die politische Dauerkrise in Venezuela geäußert. Nach ihren Worten hat sich das von den regierenden Chavistas verursachte Chaos zu einem Problem für die gesamte Gemeinschaft der karibischen Inseln entwickelt. George-Wout fand bei einer Parlamentssitzung in Willemstad harte Worte für Caracas. Curaçao ist einer von vier nach innen autonomen Gliedstaaten des Königreichs der Niederlande, liegt etwa 60 Kilometer entfernt vom Festland (nördlich von Venezuela) und gehört geographisch bereits zu Südamerika.

„Venezuela exportiert den Samen des Verbrechens zu seinen Nachbarn. Die ganze karibische Gemeinschaft spürt die Auswirkungen der Probleme in Venezuela. Kriminalität, illegale Beschäftigung und Prostitution überschwemmen die Inseln, wir müssen unsere Prinzipien wie Menschenrechte, demokratische Werte und soziale Gerechtigkeit verteidigen. Eine der stärksten Empfehlungen zur Lösung dieses Problems besteht darin, dass wir die Auslieferungsverträge/Bestimmungen zwischen Venezuela und Curaçao überarbeiten und dadurch in der Bekämpfung des kriminellen Saatgutes effektiver werden“, so die Gouverneurin.

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