Wahl-Putsch in Venezuela: „Für alles was nun geschieht, ist die Regierung verantwortlich“

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Henrique Capriles, Führer des Oppositionsbündnisses "Tisch der Demokratischen Einheit" (Foto: Capriles)
Datum: 22. September 2016
Uhrzeit: 17:43 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der nationale Wahlrat von Venezuela hat das verfassungsmäßige Referendum zur Abberufung von Präsident Nicolás Maduro bis zum Februar des nächsten Jahres hinausgezögert. Die Opposition hat mit diesem Entscheid, der in vielen Punkten gegen die Verfassung des südamerikanischen Landes verstößt (Unterschrift von 20 Prozent der Wähler in jedem einzelnen Bundesstaat) den von ihr vorgesehenen friedlichen Weg zu einem Machtwechsel vor Ablauf der Amtszeit von Maduro Anfang 2019 verbaut bekommen. „Für alles was nun geschieht, ist die Regierung verantwortlich. Wir werden ihnen eine historische Lektion erteilen“, so Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski.

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Der Generalsekretär des Büros der Demokratischen Einheit (MUD), Jesus „CHUO“ Torrealba, hat „massive, friedliche und energische Protest zur Verteidigung der Verfassung“ angekündigt. „Es geht um die Existenz der Venezolaner. Diese Herren werden ein Land vorfinden, das bereit ist, für die Verteidigung der Verfassung zu kämpfen. Die Augen der ganzen Welt sind auf Venezuela gerichtet und wenn das Regime den Weg der Konfrontation sucht, wird es schlimm für sie werden“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Reisende

    Jesus „CHUO“ Torrealba nimmt seinen Mund sehr voll !!
    Mit welchem Volk will er die Verfassung verteidigen ???

    • 1.1
      VE-GE

      Bin ich auch mal gespannt !…..Wir werden es erleben….

  2. 2
    annaconda

    Haben die etwas anderes von diesen Verbrechern erwartet.Weiterhin bla,bla,bla und friedliche Märsche?…Schon Einstein sagte: Wenn du andere Resultate willst,höre auf immer das gleiche zu tun!

    • 2.1
      Martin Bauer

      Bravo!

  3. 3
    Der Bettler

    Hier gibt es kein Volk mehr das,irgend etwas verteidigen will.Die sind alle sowas von abgestumpft und teilnamslos ,daß man es schon mit der Angst bekommt.Wer will in diesen Land noch was gegen diese ausgemachte Diktatur unternehmen ?? Die einzige Lösung ist ,daß sie sich selber fertig machen,und das wird nicht mehr bis 2019 dauern.Die Menschen hier sind schon so was von leck mich am arschig,daß es schon weh tut.Die warten immer noch auf den Erlöser,der nie kommen wird.Wenn dann alle Hunde und Katzen aufgefressen sind,werden sie vielleicht mal überlegen,wo noch was zu kriegen ist.In Juan Griego laufen gute 50 % der Menschen nur mehr mit Haut und Knochen rum,aber Chavez wird verteidigt,der die ganze Schei… verursacht hat.Es ist zum kotzen!!!

  4. 17 Jahre das gleiche Spielchen mit getricksten Regeln, immer zu ungunsten der Anderen.Das kann einen schon mürbe machen.Dazu Hunger ,Fehlernährung,Kriminalität,miese Löhne ….woher soll da noch die Kraft kommen sich gegen die vollgefressenen dreisten und skrupellosen bis zu den Zähnen bewaffneten Verbrecher der Regierung , zu widersetzen.Immer mehr ziehen es vor , egal wie das Land zu verlassen.Ich hoffe der verbleibende Rest verfällt nicht in Lethargie und Resignation wie die Kubaner!

    • 4.1
      Martin Bauer

      >>>Ich hoffe der verbleibende Rest verfällt nicht in Lethargie und Resignation wie die Kubaner!<<<
      Das haben sie längst getan.

  5. 5
    Gringo

    Beispiel Rumänien kopieren.
    Diese linken Verbrecher verstehen nur eine Sprache.

  6. 6
    Fideldödeldumm

    „Es geht um die Existenz der Venezolaner. Diese Herren werden ein Land vorfinden, das bereit ist, für die Verteidigung der Verfassung zu kämpfen.“

    Die paar Venezolaner, die gekämpft haben, wurden erbärmlich von diesem Volk der Feiglinge im Stich gelassen. Das waren ein paar tausend Studenten und 3 Politiker, die nun im Knast verschimmeln. Der Rest sind nur Maulhelden, wie es für Venezolaner typisch ist.

  7. 7
    babunda

    Venezuela wird wie in simbabwe wo der dikatator Mugabe regiert mit Intransparenz, Korruption und Hungersnöten auch bald von der Welthungerhilfe versorgt werden müssen.venezuela wird auch mal 25 jahre und mehr benötilen wie die ehemalige DDR bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen kann, das land ist total verschuldet, alle anlagen veraltet, firmen still gelegt, auf den Fincas wird nichts mehr produziert liegt alles brach, wo sollen die riesen summen dafür herkommen. die DDR hat bisher mehr wie 1 billion Steuergelder bekommen. ich sehe für die Zukunft in Venezuela kein licht im tunnel.