Costa Rica: Täglich über 100 illegale Einwanderer

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Hauptursachen für das Verlassen des Heimatlandes sind wirtschaftliche Faktoren (Foto: migob)
Datum: 24. September 2016
Uhrzeit: 17:23 Uhr
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Autor: Redaktion
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Mehr als 100 illegale Einwanderer erreichen täglich das zentralamerikanische Land Costa Rica. Die meisten der Immigranten kommen über die Grenze von Nicaragua und versuchen in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gab Präsident Luis Solis am Freitag (23.) bekannt, dass 85 Prozent der Einwanderer haitianische Staatsbürger sind.

Die Haitianer kommen aus Brasilien, wo viele nach dem Erdbeben von 2010 eine temporäre Bleibe gefunden hatten. Nach Beendigung der Bauarbeiten für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (vom 5. bis zum 21. August 2016) sind die Bürger aus dem Nachbarland der Dominikanischen Republik ohne Arbeit und verlassen das größte Land in Lateinamerika. „Die anderen 15 Prozent stammen aus Kuba, Afrika und Asien und kommen über den Atlantik nach Brasilien und von dort über Kolumbien und Panama bis nach Costa Rica“, so Solis.

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