Währungsfonds warnt Venezuela: Gelddruckmaschine läuft ohne Unterlass

pleite

Die Wirtschaft Venezuelas liegt am Boden (Foto: Archiv)
Datum: 08. Oktober 2016
Uhrzeit: 19:35 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Das südamerikanische Land Venezuela steht vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und einer Hyperinflation. Nach Meinung des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte dies zu einem Exodus der Bewohner in die Nachbarländer führen. In einem am Freitag (7.) auf der Jahrestagung in Washington veröffentlichten Bericht gab die Sonderorganisation der Vereinten Nationen bekannt, dass die Inflation in Venezuela in diesem Jahr 500 Prozent überschreiten wird und bis Dezember nächsten Jahres 2.200 Prozent erreichen könnte.

„Um ihre Schulden zu bezahlen, beschleunigt die Regierung den Druck von Banknoten. Werden die derzeitigen Richtlinien beibehalten, birgt diese Praxis schwerste Risiken – einschließlich eines weiteren Zusammenbruchs der Wirtschaftstätigkeit und einer daraus resultierenden Hyperinflation. Der Mangel an Nahrung und Medizin könnte die humanitäre Krise vertiefen, was wiederum eine Welle der Migration in die Nachbarländer generiert“ so der Bericht.

Der IWF hat die venezolanische Regierung gebeten, die Geldpresse zu stoppen, fällige Rechnungen zu bezahlen und Preiskontrollen zu entfernen. Caracas wurde aufgefordert, die Wechselkurspolitik anzupassen. „Um die makroökonomische Stabilität wiederherzustellen, ist ein gut geplantes Wirtschaftsprogramm erforderlich“, so die Nachricht an Venezuelas beratungsresistentes Staatsoberhaupt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Gringo

    Woher soll ein Esel Ahnung von makroökonomischer
    Stabilität und ein gut geplantes Wirtschaftsprogramm haben.
    Er wurde doch nur in Marxismus angelernt.
    Zudem sind diese Roten Lern- und beratungsresistent.

    • Ich bezweifle,dass er jemals das Kapital von Marx gelesen hat,er kann ja noch nichtmal seine eigne Muttersprache.Der höchste kursierende Geldschein 100 bsf. sind gerademal ca.95 cent.Barzahlung ist fast unmöglich,bei den Preisen hier muss man bald mit einer Schubkarre voll Scheinen , bezahlen.Es ist eine Katastrophe,die Banken müssen mehrmals am Tag ihre Bankautomaten nachfüllen,die Maschinen sind technisch nicht für dieses Volumen an Scheinen konzipiert.Eine höhere Nomination von 500,1000 oder 2000 der können sie nicht bewerkstelligen.Dafür haben sie kein Geld ! Es ist schon eine Leistung,wie man ein relativ reiches Land in so kurzer Zeit ,so komplett ruinieren kann !

  2. 2
    perlitas

    IHR,HABT WIE IMMER RECHT,GRINGO UND ANNACONDAA.

  3. 3
    Bono

    Wenn Dummheit sich mit Macht vereint wird es gefährlich und erbärmlich.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!