Peru: Kampf gegen Korruption ohne jede Rücksicht

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Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski während des UN-Gipfels in New York (Foto: Presidente)
Datum: 18. Oktober 2016
Uhrzeit: 18:29 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski hat im Zuge der Korruptionsvorwürfe gegen einen Leiter im Ministerium für Gesundheit ein scharfes Vorgehen gegen die Korruption innerhalb der Regierung angekündigt. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem, dass Verurteilte niemals wieder in ihr vorher ausgeübtes Amt zurückkehren können. In einer im TV übertragenen Rede bezeichnete das Staatsoberhaupt Korruption als ein historisch strukturelles Problem für das Land.

Nachdem der Skandal um den inzwischen bereits zurückgetretenen Carlos Moreno bekannt wurde (persönliche Bereicherung), ergab eine kürzlich durchgeführte Umfrage einen Acht-Punkte-Rückgang der Zustimmung für den Präsidenten. „Ich werde ohne Rücksicht gegen jede Art von Korruption ermitteln und habe bereits eine gründliche Überprüfung des Präsidentenamtes angeordnet“, bekräftigt das Staatsoberhaupt der Andenrepublik.

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  1. 1
    oliriwa

    Nach der Nobelpreis Nominierung ist vor der Nobelpreis Nominierung. Wenn er mit seinen Leuten das schafft, dann hätte er zumindest eine Nominierung verdient, so wie Kollege Santos, aber wollten das seine Vorgänger nicht auch? Da halten wir mal ein Auge drauf und schauen was daraus wird, die Zeit läuft schnell! Mein lieber Kuczynski, ich suche hier mal ne menge Daumen die wir dir für Dich drücken.

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