Neuer „schwarzer Papst“ von Venezuela: Weder Regierung noch Opposition haben einen Plan

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Der neue „Schwarze Papst“ stammt aus Venezuela (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 18. Oktober 2016
Uhrzeit: 19:25 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am Freitag (14.) hat die Gesellschaft Jesu (Societas Jesu, Jesuiten) Pater Arturo Marcelino Sosa Abascal zum neuen Ordensgeneral (Generalsuperior) gewählt. Der neue „Schwarze Papst“ stammt aus Venezuela und soll laut Vatikanist Sandro Magister eine marxistische Vergangenheit haben. Nun kommen zwei Päpste aus Lateinamerika, der „weiße“ und der „schwarze“ – das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und der Generalobere der Jesuiten.

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In einem Interview rief der renommierter Politologe und Universitätsprofessor dazu auf, Brücken für den Dialog in Venezuela zu bauen. Das gegenwärtige Wirtschaftsmodell ist nach seiner Meinung nicht haltbar, allerdings hätten weder Regierung noch Opposition einen Plan für die Zukunft.

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  1. 1
    Der Reisende

    Sehr wichtig ist dass du schwarzer Pfaffen Sack eine brauchbare Loesung hast.

  2. 2
    Don Ewaldo

    Die Kirche hat keine Lösung,hat schon in früheren Zeiten genügend verbrannte Erde hinterlassen.
    Nur mit volkswirtschaftlichen Aspekten,Wirtschaftsexperten,kann noch ein Blumentopf gewonnen werden.
    Das Land muss von Grund auf saniert werden.auch Mental !Stillstand und Rückschritt waren bisher
    die tägliche Routine.
    Sicher weiss man jetzt,wie es nicht funktioniert.

  3. 3
    Raimund Krueger

    Jede Regierung ist besser als Maduro und seine Schergen!

    • 3.1
      Urs Bigger

      Sorry! Da muss ich dich korrigieren: das ist das offizielle venezulanisch Drogenkartell. Nicht mehr und nicht weniger. Wer das als eine Regierung ansieht ist selber Schuld.

  4. 4
    Martin Bauer

    Mal eine ganz blöde Frage: Was ist an dem jetzt schwarz…? Katholischer als der „weisse“ Papst kann er als Jesuit kaum sein.

    „…Brücken für den Dialog in Venezuela zu bauen“ – Na, wenn er dazu aufruft, dann muss sein marxistischer Hintergrund noch ganz schön präsent sein, obwohl die Jesuiten als die Urväter des kapitalistischen Imperialismus gelten. Wolf im Schafspelz oder Wolf im Wolfspelz? Am Ende bläst er ins gleiche Horn, wie der zweite Vasall der Castros, Kolumbiens Präsident Santos, und leitet einen Friedensvertrag zwischen der PSUV-Bande und deren Opfern in den Weg? Für so was gibt es den Friedensnobelpreis. Aber die Liste der Landesverräter, die den haben, wird ohnehin immer länger.

    In einem Punkt jedoch sagt er die totale Unwahrheit: Die „Regierung“ hat sehr wohl einen Plan, und der funktioniert seit 17 Jahren besser als erträumt: Den grössten und unverschämtesten Raub der Menschheitsgeschichte. Als Jesuit sollte er sich mit sowas doch bestens auskennen!

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