Peru: Anrainerstaaten beraten über Anden-Hauptstraße

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Nur kleine Teile, wie der Inka-Pfad, der das Heilige Tal von Cusco und Machu Picchu verband, können heute touristisch begangen werden (Fotos: Alex Proimos)
Datum: 19. Oktober 2016
Uhrzeit: 14:48 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Anden-Hauptstraße „Qhapaq Ñan“ war Teil des Inka-Straßensystems in Südamerika und bildete die Hauptverbindung des Inkareiches in Nord-Süd-Richtung. Dadurch wurde der indigenen urbanen Kultur die politische und ökonomische Kontrolle über die Region ermöglicht. Dieses wertvolle archäologische Erbe ist heute noch vorhanden, obwohl es sich am Rande des Verschwindens befindet. Technische Teams aus Peru, Argentinien, Bolivien, Chile und Ecuador haben sich vor wenigen Tagen in der peruanischen Stadt Cusco getroffen, um Maßnahmen zur Erhaltung der mehr als 6.000 Kilometer langen Königsstraße der Anden zu diskutieren.

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Die bis zu zwanzig Meter breite, steingepflasterte Straße führt über Stufen bis auf Höhen über 4.500 Meter und mit Stegen und Hängebrücken über Wasser und reißende Flüsse. Das dritte Treffen des „Technischen Teams Qhapaq Ñan“ endete mit der Vereinbarung eines Aktivitätenkalenders, der bis Dezember 2017 läuft. Das Expertenteam vereinbarte die Förderung von Maßnahmen, die der Erhaltung und Bewirtschaftung der einzelnen Abschnitte des zum Welterbe der Unesco zählenden Pfads dienen. Ebenfalls wurden Risikoprävention und Katastrophenmanagement-Strategien in von Erdbeben gefährdeten Regionen verbessert.

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