Brasilien: Geplante Haushaltsbremse nimmt zweite Hürde

michel

Breite Zustimmung an der Basis für Präsident Temer (Foto: Archiv)
Datum: 26. Oktober 2016
Uhrzeit: 13:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Das südamerikanischen Land Brasilien galt einst als aufstrebendes Schwellenland. Inzwischen leidet die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas unter der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Mit einschneidenden und längst fälligen Sparmaßnahmen will Präsident Michel Temer das Vertrauen der Märkte zurückgewinnen und die Wirtschaft ankurbeln. Das Parlament steht hinter ihm und hat am Dienstag (25.) in zweiter Lesung und mit großer Mehrheit (359 Ja-Stimmen gegen 111-Nein Stimmen/zwei Enthaltungen) einem Einfrieren der öffentlichen Ausgaben für 20 Jahre zugestimmt.

Die Staatsausgaben sollen insgesamt künftig nur noch im Umfang der Inflationsrate steigen. Für die Verfassungsänderung muss noch zwei Mal im Senat abgestimmt werden. Die Zustimmung des „Ältestenrates“ gilt als sicher, Temer möchte das Prozedere bis zum 13. Dezember dieses Jahres abgeschlossen haben.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!