Venezuela: 1,2 Millionen protestieren gegen De-facto-Diktatur

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Die Opposition gab die Zahl der Teilnehmer an den Protesten mit 1,2 Millionen an (Fotos: Amilcar Mora y Lenin Morales)
Datum: 26. Oktober 2016
Uhrzeit: 23:31 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Oppositionsbündnis „Tisch der Demokratischen Einheit“ hat die Gangart gegen Staatsoberhaupt Nicolás Maduro weiter verschärft. Am Mittwoch (26.) brachte sie in Caracas und anderen Städten Hunderttausende Menschen auf die Strasse. Die Opposition gab die Zahl der Teilnehmer an den Protesten mit „insgesamt 1,2 Millionen“ an. Im Machtkampf mit der De-facto-Diktatur wurde für kommenden Freitag ein zwölfstündiger Generalstreik angekündigt. Menschenrechtsaktivisten berichteten von 20 Verletzten, 39 Festnahmen und zahlreichen Angriffen der Sicherheitskräfte auf Kinder, Frauen und ältere Menschen.

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Nach Berichten von zahlreichen Augenzeugen und lokaler Medien hat gewaltbereiter Regierungs-Mob von Brücken Pflastersteine und brennende Gegenstände auf die Demonstranten geworfen, Sicherheitskräfte feuerten fast pausenlos mit Tränengas und Gummischrot auf die protestierende Menge.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Längst gibt es auch Tote unter den Demonstranten. Um sich schiessende Colectivos jagen sie wie die Hasen.

  2. 2
    Der Bettler

    Zurückschießen con Armas

  3. 3
    Der Bettler

    Ich habe das 2002 alles miitgemacht und will sowas niemals in meinen Leben wieder sehen.Abwarten was die OAS macht,es kann doch nicht sein,daß so ein Verbrerrregime .29 Millionen Menschen und ein ganzes Land kaputt macht ohne daß eine Massnahme der Weltgemeinschaft erreicht wird.

    • 3.1
      Martin Bauer

      Wo löst denn die Weltgemeinschaft schon mal einen Konflikt? Da gibt es leider nur ganz seltene Fälle, in denen das Danach besser war als das Vorher. Und einem der schlimmsten Volksverräter der Gegenwart, einem Vassallen Kubas, hat diese tolle freie Welt ja gerede den Friedensnobelpreis verliehen! Auf diese sogenannte Gemeinschaft baue ich immer weniger, wenn überhaupt noch. Die sind ja sogar so blöd, Wünsche und Interesse des Diktator Putins mit einzubeziehen, anstatt ihn politisch zumindest einzufrieren.

      • 3.1.1
        gringo

        Das ist keine Militärdiktatur,es ist eine kommunistische
        Diktatur a la Stalin.

      • 3.1.2
        Martin Bauer

        Das sehe ich doch anders. In einer kommunistischen Diktatur a la Stalin wäre wenige Monate nachdem Chávez an die Macht kam keine freie Bewegung und kein freier Atemzug mehr möglich gewesen. Längst würden die Menschen mit gesenkten Häuptern durch die Strassen schleichen und länglich zur Seite schielen, um zu sehen, wer sie beobachtet. Das konnte ich früher in Ost-Berlin und Leipzig beobachten. So tief ist Venezuela zum Glück nicht gesunken und wird es wohl auch nie.

        Die PSUV-Bande hat absolut nichts mit Stalinismus oder Kommunismus am Hut. Die ist rein auf Drogenhandel, Geldwäsche, Entfürhrung, Raub und Terorr aus. Die Bande nach Kuba von Chávez und Maduro führten intern eher zu Konflikten, denn zu einer gemeinsamen Strategie. Seien wir froh, dass die völlige Überwachung, Bespitzeling und Unterdrückung der Kommunisten hier keinen Einzug halten konnte, obwohl sich die Kubaner darum bemühten. Nur so gibt es überhaupt eine Chance für Widerstand und einen Rest an Humanität im Alltagsleben.

  4. 4
    Der Bettler

    Mein Gott ,es muß doch eine Möglichkeit geben diesen Sauhaufen parole zu bieten,ohne TSJ es kann doch nicht sein,daß ein paar regierungsverbrecher ein ganzes Land in Schach halten.

    • 4.1
      Martin Bauer

      TSJ = Tribunal Superior de Justicia? Oder was ist gemeint?

      Das war und ist in jeder Militärdiktatur der Geschichte so gewesen. Und ohne einen Teil des Militärs, der zum Volk steht, kann das kaum aus eigener Kraft gelingen. Eine Alternative wäre ein Partisanenkrieg geführt von hochkarätig ausgebildeten Kämpfern. Allerdings existieren in Venezuela nur diejenigen, die Kuba geschickt hat. – Ansonsten bieten einige ehemalige Ostblockstaaten die entsprechende Ausbildung an. Das braucht Zeit, Geld, Freiwillige und ist kaum unbemerkt durchzuführen. Man muss sich also die Experten gegen Bezahlung ins Land holen. Das hatte ich ja schon mal sanft angedeutet…

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