Geldwäsche Guatemala: Ex-Finanzminister begeht Selbstmord

mord

Centeno entzog sich dem Zugriff der Behörden und schoss sich vor den Augen seiner Ehefrau in den Kopf (Foto: Policia)
Datum: 28. Oktober 2016
Uhrzeit: 22:37 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Pavel Centeno, ehemaliger Finanzminister (Januar 2012 bis Oktober 2013) unter der Regierung von Otto Pérez Molina, hat am Freitagmorgen (28.) Ortszeit Selbstmord begangen. Nach Angaben der guatemaltekischen Behörden wollten ihn Beamte der Polizei „Policía Nacional Civil“ (PNC) und der Staatsanwaltschaft in seinem Haus in Condado El Naranjo wegen des Verdachts auf Geldwäsche verhaften, er entzog sich dem Zugriff und schoss sich vor den Augen seiner Ehefrau in den Kopf. Frau Centeno wurde mit einem Nervenzusammenbruch in ein Krankenhaus eingeliefert.

Am Freitagmorgen hatte die Polizei 15 Razzien in verschiedenen Vierteln der Hauptstadt von Guatemala durchgeführt, mehrere Personen verhaftet. Bei der Ermittlungen geht es um Geldwäsche in großem Stil, fünf Mitglieder des Vorstands einer Bank wurden bereits festgenommen. Ex-Minister Centeno war auch Wirtschafts- und Finanzberater mehrerer Privatunternehmen und Bankinstitute, ebenfalls Vorsitzender der Steuerverwaltung.

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