Statistik-Fälschungen in Argentinien: IWF hebt Misstrauensantrag auf

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Während der Regierungszeit von Néstor Kirchner (25. Mai 2003 bis zum 10. Dezember 2007) un dessen Ehefrau Cristina Fernández de Kirchner (2007 bis 2015) galt Argentiniens Statistikbehörde als "Lügenmaschine" (Foto: CasaRosada)
Datum: 10. November 2016
Uhrzeit: 14:48 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Während der Regierungszeit von Néstor Kirchner (25. Mai 2003 bis zum 10. Dezember 2007) und dessen Ehefrau Cristina Fernández de Kirchner (2007 bis 2015) galt Argentiniens Statistikbehörde als „Lügenmaschine“. Die Inflationsberechnung des offiziellen Statistikinstituts wurde nachweislich absichtlich verändert, Eingriffe der Regierung in die Arbeit des offiziellen Statistikinstituts „Indec“ gehörten zur Lügenpolitik des „Kirchnerismo“. Der Internationale Währungsfonds (IFW) hatte Argentinien für die gefälschten Statistiken öffentlich gerügt und nahm das Land nach Amtsübernahme von Präsident Maurico Macri (10. Dezember 2015) genauer unter die Lupe.

Bereits nach kurzer Einarbeitungszeit und zum ersten Mal nach fast einem Jahrzehnt legte die neue Regierung glaubwürdige Inflationszahlen vor, das wie in Venezuela durch die populistische Politik der vergangenen Jahre wirtschaftlich stark geschwächte Land erlangte wieder Glaubwürdigkeit auf den internationalen Märkten. Am Mittwoch (9.) gab der IWF bekannt, seinen Misstrauensantrag hinsichtlich manipulierter Statistiken aufzuheben. „Ich würdige die Entschlossenheit der argentinischen Behörden in Bezug auf Transparenz, amtliche Daten sind nun wieder vertrauenswürdig“, so Christine Madeleine Odette Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, in einer Erklärung.

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  1. 1
    kefchen

    ja die linken Verbrecherregierungen ueberleben nur durch Manipulation und Verschleierung

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