Peru: Erneut 27 tote Seelöwen in Piura entdeckt

marinis

In den letzten Jahren wurden Hunderte tote Seelöwen an der peruanischen Küste entdeckt (Foto: Archiv)
Datum: 14. November 2016
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

In den letzten Jahren wurden Hunderte tote Seelöwen an der peruanischen Küste entdeckt. Am vergangenen Wochenende fand eine Gruppe von jungen Leuten erneut 27 tote Mähnenrobben (auch Südamerikanischer Seelöwe genannt) an verschiedenen Strandabschnitten im Departemento Piura. Die Kadaver wiesen zahlreiche Wunden auf, die vermutlich von Harpunen stammen. Offenbar hatten Fischer versucht, die Tiere (Otaria flavescens) rund um die Fangbooten zu vertreiben.

In der Gegend von Chimbote und Sechura ist die Fischerei der größte Wirtschaftszweig, mehr als 75 Prozent der Fischindustrie Perus ist dort beheimatet. Die Feindseligkeit der Fischer gegenüber Seelöwen und Delphinen ist bekannt. Die Meeressäuger zerstören des öfteren die Netze der den Fischfang ausübenden Männer. Bereits im vergangenen Jahr wurden viele der Tiere vergiftet.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!