Mexiko: Dresser-Rand Geschäft liefert Pipeline-Verdichterstränge

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Illustration eines Verdichterstrangs mit einem STC-SV-Turboverdichter und einer SGT-400-Gasturbine (Foto: Siemens)
Datum: 18. November 2016
Uhrzeit: 12:23 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das Dresser-Rand Geschäft, Teil von Siemens Power and Gas, hat aus Mexiko Aufträge über die Lieferung von fünf gasturbinengetriebenen Verdichtersträngen für zwei Pipelines erhalten. Kunde ist der mexikanische Projektentwickler Fermaca Enterprises (Fermaca). Zusätzlich vereinbarten die Partner einen Langzeit-Servicevertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die Verdichterstränge sollen im Winter 2017 und die beiden Verdichterstation Anfang 2018 in Betrieb gehen. Bereits im März 2015 lieferte Siemens drei Pipeline-Verdichterstränge für die Station El Encino im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua an Fermaca.

Die Verdichterstränge bestehen aus je einem Einwellen-Verdichter des Typs STC-SV und werden jeweils von einer SGT-400-Gasturbine angetrieben. Zwei der Stränge werden in einer Pipeline-Station in La Laguna im mexikanischen Bundesstaat Coahuila installiert. Die anderen drei Einheiten sind für eine Pipeline-Verdichterstation in Villa de Reyes im Bundesstaat San Luis Potosi vorgesehen. Die Bestellung ist ein Folgeauftrag aus dem mit Fermaca erfolgreich abgewickelten Pipeline-Projekt El Encino – La Laguna, das dem mexikanischen Öl- und Gasgeschäft neuen Auftrieb verschafft hat. Siemens lieferte hier bereits drei Pipeline-Verdichterstränge mit SGT-750-Gasturbinenantrieb.

„Wir sind glücklich darüber, die Verdichterlösung für dieses strategisch wichtige Pipeline-Projekt in einem wettbewerbsintensiven Markt zu liefern“, sagte Christopher Rossi, CEO des Dresser-Rand Geschäfts. „Mit der herausragenden Leistung bei der Abwicklung des El Encino-Projekts haben wir den Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung zu Fermaca gelegt. Das war ein entscheidender Faktor für diesen Folgeauftrag. Wir danken Fermaca und der mexikanischen Regierung für ihr Vertrauen in uns. Wir liefern bewährte, zukunftsweisende Technologie für einen sicheren und effizienten Betrieb bei geringem Wartungsaufwand und hoher Zuverlässigkeit.“

Alle Projekte wurden im Rahmen der laufenden Energiereform aufgesetzt, mit der die mexikanische Regierung die Verfügbarkeit preiswerter Energie erhöhen und das Wirtschaftswachstum im Land anregen will. Die Anlagen liefern die Verdichterleistung für eine 1.500 Kilometer lange Pipeline, über die das Erdgas aus dem Norden ins Landesinnere transportiert wird. Dort wird die Pipeline mehrere neue, hocheffiziente Kraftwerke sowie lokale Industrieanlagen versorgen.

Für den langfristigen Erfolg von Fermaca ist die Auswahl der Technologie und des richtigen Lieferanten entscheidend“, sagte Dr. Raul Monteforte, Chief Development Officer von Fermaca. „Nach einem intensiven Evaluierungsprozess mit Siemens und Dresser-Rand konnte Fermaca nun seine Wettbewerbsfähigkeit und Zuverlässigkeit als Gastransporteur in Mexiko festigen. Unter strategischen Gesichtspunkten zementieren wir damit eine lange Partnerschaft mit einem weltweiten Marktführer in der Verdichtertechnik.“

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