Brasilien – Venezuela: Ureinwohner töten sechs illegale Goldgräber

funai

Seit vielen Jahren klagen die Indigenen, dass illegaler Bergbau in angestammtes Gebiet zerstört (Foto: Funaioficial)
Datum: 19. November 2016
Uhrzeit: 14:27 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Seit über zwei Wochen werden in der Region Homoxi (brasilianischer Bundesstaat Roraima) sechs Bergleute vermisst. Nach Angaben der Behörde zum Schutz der indigenen Bevölkerung (Funai) hatten die Männer an der Grenze zu Venezuela illegal Gold gesucht und wurden bei einem Zusammenstoß durch Angehörige des Volkes der Yanomami getötet. Seit vielen Jahren klagen die Indigenen, dass illegaler Bergbau in angestammtes Gebiet zerstört.

Vor wenigen Tagen gab die Nichtregierungsorganisation „Survival International“ bekannt, dass gegenwärtig über 1.000 illegale Goldgräber in dem Gebiet operieren. Experten befürchten, dass dies einige der bedrohtesten Menschen des Planeten auslöschen könnte. Bergarbeiter bringen Krankheiten wie Malaria in die Region und verschmutzen Nahrung und Wasserquellen der Yanomami mit Quecksilber, was zu einer ernsten Gesundheitskrise geführt hat.

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  1. 1
    Don Ewaldo

    Wer nicht hören will,muss fühlen.Das ist Überzeugungsarbeit. La Venganza de los Chiquitos,“Pequenos “ ……
    Fehlender Respekt müsste immer bestraft werden.

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