Curaçao – Venezuela – China: Erfolg für die Umwelt – Raffinerie-Vertrag unterzeichnet

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Die Raffinerie stößt täglich Unmengen von hochgiftigen Emissionen, Schwefeldioxide und Schwermetalle aus (Foto: WebCam)
Datum: 22. November 2016
Uhrzeit: 12:09 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Curaçao ist die größte Insel der ehemaligen Niederländischen Antillen in der Karibik und auch für die verheerende Umweltzerstörung durch eine völlig veraltete Ölraffinerie bekannt. Der Industriebetrieb, in dem pro Tag 335.000 Barrel Erdöl durch Reinigung und Destillation unter Normaldruck und unter Vakuum in Fraktionen mit einem definierten Siedebereich überführt werden, ist an die venezolanische Ölgesellschaft PDVSA verpachtet und bildet den Schandfleck dieser kleinen Karibiknation. Bereits im September gab die Regierung in Willemstad bekannt, den auslaufenden Pachtvertrag mit Caracas nicht mehr zu verlängern und hat am Samstag (19.) eine Vereinbarung mit China unterzeichnet.

Die Regierung von Curacao, vertreten durch Premierminister Dr. Bernhard Whiteman und Jose van der Wall-Arnemann (Direktor des öffentlichen Unternehmens Refineria di Korsou NV) unterzeichneten mit dem chinesischen Unternehmen „Guangdong Zhenrong Energy“ (GZE) und der „China Zhenrong Holding Limited“ (CZR), beide vertreten durch Chen Bingyan, ein langfristigen Vertrag für den Betrieb der Anlage.

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  1. 1
    Alexandro

    Hoffentlich gehen die Chinesen mit der Umwelt besser um als die Rothemden aus Venezuela

    • 1.1
      VE-GE

      Ja das Hoffe ich auch…….allerdings wenn man China anschaut ist es dort mit der Umwelt auch nicht viel besser.

  2. 2
    Anonymous

    Die Umwelt wird wohl nichts davon haben s. Umweltbelastung in China. Interessanter ist die weitreichende Bedeutung dieses Vertrages. Dort wird sicher weiter Venezuelanisches Öl verarbeitet, nur eben jetzt von den Chinesen. Durch Verträge und Schulden gehört denen sowieso schon praktisch das ganze Land. Verstehen kann ich die Amerikaner nicht. Im nahen Osten führen sie Kriege und haben dieser Entwicklung die letzten 17 Jahre in Ihrem „Vorgarten“ einfach so zugeschaut.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Das sehe ich genauso!

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