Venezuela: Verfall der Landeswährung erreicht dramatische Ausmaße – Update

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Verfall der Landeswährung erreicht dramatische Außmaße Grafik: EdoIlustrado/dolartoday)
Datum: 24. November 2016
Uhrzeit: 16:22 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela ist die Währung so stark entwertet, dass beim Kauf von Lebensmitteln die Bolívar-Scheine gewogen statt gezählt werden. Ein unfähiges und kriminelles Regime hat das einst reichste Land Lateinamerikas in die Hyperinflation geführt. Zum ersten Mal in der Geschichte hatte der Bolívar auf dem Parallelmarkt eine neue Schallmauer durchbrochen, am 21. November lag der Dollarkurs bei 2.021.68 je Dollar und ist innerhalb weniger Tage auf 2.474,23 angestiegen.

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Die Kosten für den Nahrungsmittelkorb einer fünfköpfigen Familie lagen im Monat Oktober bei 429.626,08 Bolívares. Dies ist eine Steigerung von 24.173,30 Bolívares (5,6%) zum Vergleich des Vormonats. Der Preis für den Nahrungsmittelkorb stieg damit in einem Jahr um 514,9 Prozent, für den Erwerb sind 19 Mindestlöhne erforderlich (22.576.73 Bolívares und ab 1. November 27.091). Die durchschnittlichen Kosten für das Mittagessen eines Arbeitnehmers liegen bei 2.520 Bolívares.

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Update, 25. November

Der Dollarkurs liegt aktuell bei 2.752,89. Der Kurs des Euro wird in Kürze die Schallmauer von 3.000 Bolívar durchbrechen (Verlust von über 2.000% in einem Jahr.

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  1. Das ist doch prima,für all die Roten Verbrecher mit Millionen $ auf Auslandskonten.Auch die Sozialistischen Geschäftsmänner,welche für Importe nur 10 bsf. für 1 $ bezahlen und dann für 2470 verkaufen,ein Bombengeschäft.Es lebe die Revolution!

  2. 2
    Hombre

    Dramatisch ist nicht genug…

  3. 3
    Pelle

    Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern, der Kurs liegt mittlerweile über 2750…

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