Humanitäre Krise in Venezuela: Immer mehr Schwangere entbinden in Kolumbien

schwanger

Obwohl die Venezolanerinnen nicht an das kolumbianische Sozialversicherungssystem angeschlossen sind, helfen die Behörden (Foto: Archiv)
Datum: 24. November 2016
Uhrzeit: 20:40 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Venezuela wird zunehmend zu einem Problem für ganz Lateinamerika. Zahlreiche Lieferanten in Brasilien, Argentinien und Uruguay warten auf Begleichung ihrer ausstehenden Forderungen in Milliardenhöhe, Zehntausende Flüchtlinge fluten die Grenzstädte in Brasilien. Am Donnerstag (24.) gaben die kolumbianischen Behörden bekannt, dass immer mehr schwangere Frauen zur Entbindung in das Land strömen.

Das einst reichste Land Lateinamerikas wird von einem politischen Versager regiert, eine kriminelle Regierungs-Clique hat den erdölreichsten Staat der Welt geplündert. Seit Monaten gibt es keine Medikamente in ausreichenden Mengen, immer mehr Schwangere suchen in ihrer Not die medizinischen Einrichtungen in der Grenzstadt Barranquilla auf. Obwohl die Venezolanerinnen nicht an das kolumbianische Sozialversicherungssystem angeschlossen sind, helfen die Behörden und warnen gleichzeitig vor der wachsenden Zahl der Hilfsbedürftigen aus dem Nachbarland.

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  1. 1
    beccon

    Von Barranquilla ist es noch ein ganzes Stück bis Venezuela. Da kommt erst einma Santa Marta. Gemeint ist sicher Cucutá?