Brasilien: Regierung will Sterblichkeit von indigenen Kindern reduzieren

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Die Hälfte der indigenen Kinder stirbt, bevor das Kind ein Jahr alt wird (Foto: Funaioficial)
Datum: 25. November 2016
Uhrzeit: 10:39 Uhr
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Autor: Redaktion
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Brasiliens Regierung hat eine Kampagne zur Reduzierung der Sterblichkeit von indigenen Kindern gestartet. Das Gesundheitsministerium gab am Mittwoch (23.) in Manaus (Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas) den Start eines orientierten Programms zu Verbesserung der Gesundheit von indigenen Kinder mit dem Ziel bekannt, die Sterblichkeit dieser Personengruppe bis zum Jahr 2019 um 20 Prozent zu senken.

Kindersterblichkeit beziffert den Anteil der Kinder, die im Zeitraum der ersten fünf Lebensjahre sterben, bezogen auf 1.000 Lebendgeburten. Die Sterblichkeit im ersten Lebensjahr bezeichnet man als Säuglingssterblichkeit. Besonders die Daten über die Säuglingssterblichkeit in den indigenen Gemeinden Brasiliens sind nicht ermutigend. Laut dem brasilianischen Ministerium für Gesundheit liegt die Sterblichkeit bei 31,28 pro 1.000 Lebendgeburten und damit über dem Doppelten des nationalen Durchschnitts (13,80). Die Hälfte der indigenen Kinder stirbt, bevor das Kind ein Jahr alt wird.

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