Lateinamerika: Siemens liefert neun Gasturbinen nach Argentinien

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Die Gasturbine SGT-800 arbeitet ausgesprochen wirtschaftlich und effizient in der Stromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung (Foto: Siemens AG, München/Berlin)
Datum: 01. Dezember 2016
Uhrzeit: 14:23 Uhr
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Autor: Redaktion
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Siemens hat aus dem südamerikanischen Land Argentinien Aufträge über insgesamt sieben Industriegasturbinen vom Typ SGT-800 und zwei Industrial Trent 60-Gasturbinen erhalten. Damit wurde die SGT-800-Turbine mittlerweile mehr als 300-mal verkauft. Die neun Turbinen werden gemeinsam eine elektrische Leistung von rund 500 Megawatt (MW) bereitstellen und dazu beitragen, der Stromknappheit in Argentinien zu begegnen. Auftraggeber für die SGT-800-Turbinen ist der unabhängige argentinische Stromerzeuger Albanesi S.A.. Auftraggeber für die aero-derivativen Industrial Trent 60-Maschinen ist der internationale Energiekonzern SoEnergy. Die Gasturbine SGT-800 arbeitet ausgesprochen wirtschaftlich und effizient in der Stromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Sie wird in Gasturbinenkraftwerken (Simple Cycle), in Gas- und Dampfkraft-Kraftwerken und wegen ihrer ausgezeichneten Abgaswärmewerte auch für die KWK verwendet. Im Bild eine Gasturbine vom Typ SGT-800 im Werk Finspong in Schweden.

Siemens liefert je zwei SGT-800 für Gaskraftwerke in Rio Cuarto und San Miguel de Tucuman in Argentinien. Drei der Turbinen kommen im argentinischen Ezeiza zum Einsatz. Die beiden aero-derivativen Turbinen werden in Gaskraftwerken in El Salto und Rio Tercero Strom erzeugen. Siemens fertigt alle sieben SGT-800 in seinem schwedischen Werk in Finspong und die zwei Industrial Trent 60 in Mount Vernon, USA, sowie in Montreal, Kanada. Alle Maschinen sind so ausgelegt, dass zwischen Auftragsvergabe und Auslieferung nur wenige Monate liegen. Dadurch können kurzfristig neue Erzeugungskapazitäten für Privathaushalte und Industrie in Argentinien bereitgestellt werden, um Stromausfälle zu verhindern.

Der Stromverbrauch in Argentinien steigt jährlich um rund sechs Prozent. Um die wachsende Nachfrage decken zu können, muss das Land umfassend in neue Kraftwerke investieren. Neben Wind- und Solarkraftwerken setzt Argentinien dabei vor allem auf Gaskraftwerke, die eine hohe Betriebsflexibilität erlauben und verhältnismäßig geringe CO2-Emissionen verursachen.

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