„Erfolg“ der Revolution in Venezuela: Höchster Reallohn-Verlust der Welt

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Leere Taschen - Symbol der venezolanischen Wirtschaft (Foto: Archiv-Grafik: Reproducao)
Datum: 06. Dezember 2016
Uhrzeit: 23:16 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Laut einer Studie des Wirtschaftsunternehmens „Korn Ferry Hay Group“ ist Venezuela das Land mit dem höchsten Reallohn-Verlust der Welt. Astronomische Inflation ist das Produkt eines gescheiterten Systems, die Volatilität der Preise übersteigt die Lohnerhöhungen um ein Mehrfaches. „Der größte Schmerz des Planeten kommt von Venezuela aus“, zitiert die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ die Finanzanalyse.

studie

Demnach beträgt der geschätzte Preisanstieg in diesem Jahr 485 Prozent, die Nominallohnsteigerungen lediglich 111 Prozent. Laut der „Korn Ferry Hay Group“ ist dies „ein echter Rückgang in der astronomischen Höhe von 374 Prozent“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Ist ja schön,was nützt uns das alles hier?NUNCA;NI NADA, auch als ausländer gibt es gemeine probleme bei der beachaffung von alimentos was nützen dir tausende von bolis wenn überhaupt nichts vorhanden ist zu kaufen.Was ich dieser kriminal Regierung wünsche werde ich hier nicht sagen weil ich sowieso gesperrt werde.eine ven. Freunde hauen alle ab nach Columbien „legal“ oder nach USA die green Cart haben oder Hier arbeiten bei amerika. Firmen.das leben hier ist nur mehr eine farce,und hat mit einen leben in europa absolut nichts mehr zu tun,res gibt seit einem jahr kein wasser,es ist nicht mehr ertäglich.

    • 1.1
      VE-GE

      Da stimme ich Ihnen zu 100% zu. Auch viele meiner Freunde sind bereits weg…..allerdings ist es hier Puerto/Lecheria nicht ganz so schlimm wie auf der Insel.

      • 1.1.1
        Mango

        Ja. In der Lecheria bekommt man noch einiges. Aber ist auch nicht mehr was es war. Dort ist die Oposition noch am Ruder und ein bischen besser organisiert wie Barcelona und der Rest.

  2. 2
    Franz Wiederkehr

    Und ob es etwas nützt! Der Redaktion von Latinapress sei Dank dafür, dass sie fast als einziges deutschsprachiges Medium auf die Katastrophe in Venezuela hinweist; nur so lässt sich der Druck auf dessen kriminelle Regierung endlich erhöhen.

    Der Redaktion ist allerdings ein Fehler unterlaufen: Der geschätzte reale Preisanstieg von 374% bezieht sich auf das nächste Jahr; in diesem Jahr betrug er „bloss“ 50%. Man stelle sich aber bitte mal vor, was es bedeutet, plötzlich einen Drittel weniger zu verdienen! Im nächsten Jahr soll dann der Preisanstieg 374% betragen, d.h. dass Ende 2017 die Venezolaner noch gut ein Fünftel von dem verdienen, was sie heute tun. Ein solcher Irrwitz muss einfach zu einem blutigen Bürgerkrieg führen; dieses arme Volk hat wahrlich nichts mehr zu verlieren.

  3. 3
    Malte

    Auch von mir ein Dank an Latinapress. Stimmige Meldungen – aktuell und nicht mehrere Tage alt. Immer am Ball…. und das seit Jahren. Macht weiter so!!!!!!!!!!!!!

  4. Ein Rieseneinkaufscenter,Samstagnachmittag,Adventszeit,Weihnachtszeit,Konsumzeit : Habe vielleicht 50 Menschen maximal durch das gespenstisch leere Gebäude schleichen sehen.Da brauch man keine Zahlen/Statistiken nur die Augen öffnen.Hier sind bis auf wenige alle pleite.Dank dem „reich“ verblichenen Castro und seinen venezolanischen Lakaien.

  5. 5
    Mango

    Ja. In der Lecheria bekommt man noch einiges. Aber ist auch nicht mehr was es war. Dort ist die Oposition noch am Ruder und ein bischen besser organisiert wie hier in Barcelona und der Rest.

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