Kuba: Erste Exporte in die USA seit mehr als einem halben Jahrhundert

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Mit Holzkohle aus Kuba gelingen Pizzas besonders gut (Foto: Handout/Internet)
Datum: 06. Januar 2017
Uhrzeit: 12:02 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Zwischen Kuba und den USA beginnt eine neue Ära des Handels. Zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert wird ein kubanisches Unternehmen Produkte an eine Firma in den USA liefern. „Coabana Trading“, eine Tochtergesellschaft von „Reneo Consulting“ (Washington) und „Cuba Export“ haben am Donnerstag (5.) einen Vertrag über die Lieferung/Einfuhr von auf Kuba produzierter Holzkohle unterzeichnet. Eine erste Lieferung von rund 40 Tonnen soll „Anfang 2017“ in die Vereinigten Staaten geliefert werden.

Hochwertige Holzkohle aus Kuba erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit in Europa. Dank der starken Nachfrage aus Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich, Deutschland und Portugal stieg der Export im vergangenen Jahr auf 29.000 Tonnen an und bescherte den Produzenten Einnahmen in Höhe von neun Millionen Pesos convertibles (CUC). Nach offiziellen Angaben werden jährlich mehr als 40.000 Tonnen Holzkohle im Land produziert, um die Binnennachfrage zu befriedigen und die Exporte zu decken. Diese sind in den letzten drei Jahren deutlich angestiegen sind. Besonders in Italien herrscht ein regelrechter Run auf die Kohle, mit der die berühmten Pizzas aller Ansicht nach am besten gelingen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Lieber mache ich meine Holzkohle selber oder esse Kaltes, als dass ich das Mörder Regime in Havanna auch nur mit einem Cent unterstütze. Sobald in Kuba Demokratie herrscht, bin ich offen für alles Mögliche. Mit diesen Verbrechern aber dürfte es nicht mal einen Dialog geben.

    • 1.1
      Alexandro

      In Bezug auf das Regiem gebe ich Ihnen Recht, ich werde aber auch bei einem politischen Wechsel keine Cubanische Holzkohle kaufen, denn bei den angegebenen Tonnagen lässt sich ausrechnen wann in Cuba der letzte Baum fällt.

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Dies ist sicherlich naheliegend. Allerdings würde vielleicht eine demokratische Regierung, die versucht, Kuba auf einen guten Weg zu lenken, keinen solchen Raubbau zulassen oder gar fördern. Das bliebe dann abzuwarten… Und da sich mein Lebens-Verbrauch an Holzkohle von einem Kind wegtragen liesse, haben die Bäume Kubas in jedem Falle gut Ruh vor mir.

    • 1.2
      jose

      Lese, wem diese Kunst zu Eigen:

      http://latina-press.com/news/192799-kuba-starke-nachfrage-nach-hochwertiger-holzkohle/

  2. 2
    jose

    Marabu!

    Lese, wem diese Kunst zu Eigen:

    http://latina-press.com/news/192799-kuba-starke-nachfrage-nach-hochwertiger-holzkohle/

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