Kolumbien: Zehntausende illegale Migranten abgeschoben

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Großteil der Flüchtlinge stammt aus Haiti und Kuba (Foto: migracion.gob)
Datum: 13. Januar 2017
Uhrzeit: 12:13 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Behörden von Kolumbien haben im vergangenen Jahr rund 34.000 illegale Einwanderer abgeschoben. Der Großteil (20.366) kam aus Haiti, ebenfalls aus Kuba (8.167), Indien (874), Kongo (570) und Nepal (553). Laut Christian Krüger, Direktor der Immigration Kolumbien, fanden die meisten Aufgriffe in den Departementos Antioquia (Nordwesten), Nariño, Valle del Cauca, (Südwesten) und Risaralda (Mitte) statt.

„Die Zahl der irregulären Migranten im Jahr 2016 war fast vier mal so hoch wie im Vorjahr“, so Krüger. Nach seinen Worten ist das Nachbarland von Venezuela wegen seiner geographischen Lage ein „Muss für alle Migranten, die Zentral- oder Nordamerika erreichen wollen“.

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  1. 1
    Hombre

    Es wäre wohl mal an der Zeit, Kolumbien beim Namen zu nennen und nicht immer als Nachbarland von Venezuela zu bezeichnen!

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