Peru: Stellungnahme zum Notstand nach Ausbruch des Vulkans Sabancaya

vulkan

Der 5.976 Meter hohe aktive Stratovulkan ist der am stärksten aktive Vulkan im südamerikanischen Land (Foto: IGP)
Datum: 26. Januar 2017
Uhrzeit: 18:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Regierungseinrichtung „PROMPERU“, staatliche Förderungskommission für Export und Tourismus, möchte zu der heutigen Information des Auswärtigen Amtes bezüglich des Notstandes in Peru nach Ausbruch des Vulkans Sabancaya Stellung nehmen. Der Sabancaya ist der am stärksten aktive Vulkan im südamerikanischen Land, liegt 75 Kilometer nordwestlich von Arequipa und ist Teil einer 20 Kilometer langen Nord-Süd-Kette aus drei großen Stratovulkanen.

„In einer Meldung des vulkanologischen Observatoriums des geophyischen Institutes in Peru vom 18. Januar, die unverändert gültig ist, werden die Bewohner der Orte Huanca, Lluta, Huambo, Cabanaconde, Pinchollo, Maca und Achoma gebeten, sich vor allem bei Regen dem Sabancaya-Massiv nicht zu nähern. Der konstante Niederschlag in der Region führte zu verstärkter Geröllbildung an den Hängen des Vulkans, diese wiederum führen zur aktuellen vulkanischen Aktivität. Es besteht dadurch die Gefahr von Schutt- und Geröllströmen.

Situation Vulkan Sabancaya

Derzeit kommt es zu zwischen 60 und 70 täglichen Ausbrüchen mit Ascheauswurf in bis zu 3000 Meter Höhe. Die Luftströme tragen die Aschewolken in Richtung Süd-Südwest zu den Orten Taya, Lluta und Huanca. Durch den Starkregen fliegen die Aschewolken höchstens 30 Kilometer weit. Die Situation für Touristen ist unbedenklich“.

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