Lateinamerika: Spanien liefert „FARC-Mengele“ nach Kolumbien aus

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El Enfermero" soll bei zwangsrekrutierten Indio-Frauen und Minderjährigen bis zum achten Schwangerschaftsmonat Abtreibungen ohne Zustimmung und in vielen Fällen ohne Betäubung vorgenommen haben (Foto: Screenshot Interpol)
Datum: 27. Januar 2017
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Am Freitag (27.) hat die spanische Regierung mit Kolumbien die Auslieferung von Héctor Albeidis Arboleda vereinbart. Albeidis, bekannt als „Krankenpfleger“ oder FARC-Mengele“, soll zwischen 1998 und 2004 in den Departamentos Antioquia, Risaralda, Caldas und Chocó „Abtreibungen unter unmenschlichen Bedingungen an rund 300 Frauen durchgeführt haben“. FARC-Kämpferinnen dürfen nach internen Regeln nicht schwanger werden, „El Enfermero“ soll bei zwangsrekrutierten Indio-Frauen und Minderjährigen bis zum achten Schwangerschaftsmonat Abtreibungen ohne Zustimmung und in vielen Fällen ohne Betäubung vorgenommen haben.

Arboleda, der die spanische und kolumbianische Staatsangehörigkeit besitzt, leidet an einer degenerativen Krankheit. Der Absolvent der kubanischen „Universidad Interamericana de Salud de La Habana“ verließ das Nachbarland von Venezuela 2005 und hatte er sich drei Jahren lang in Madrid aufgehalten. In Zusammenarbeit mit Interpol gelang 2015 seine Festnahme.

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    Martin Bauer

    Wenn der wieder in Kolumbien ist, kriegt er vielleicht auch den Friedensnobelpreis!

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