Peru: Behörden warnen vor historischer UV-Strahlung

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Eine Überschreitung von 11 UVI wird international als “extrem” angesehen (Foto: Archiv)
Datum: 30. Januar 2017
Uhrzeit: 14:07 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Peru gehört zu den Ländern mit der größten Sonneneinstrahlung weltweit. Für den Monat Februar werden allerdings Extremwerte erwartet, das Nationale Meteorologische Institut SENAMHI (Servicio Nacional de Meteorología e Hidrología del Perú) ruft die Bevölkerung bereits zu Vorsichtsmaßnahmen auf. UV-Strahlen sorgen für Bräune auf der Haut. Allerdings ist das ausgiebige, ungeschützte Sonnenbaden auch gefährlich: es begünstigt beispielsweise Hautkrebs. Keine andere Krebsart breitet sich derzeit so stark aus wie die bösartigen Veränderungen (Krebs) der Haut.

Laut SENAMHI lag der UV-Index am Sonntagnachmittag (29.) Ortszeit in verschiedenen Regionen zwischen 14 und 19 Punkten. 6 bis 7 Punkte werden als hoch angesehen (Schutz erforderlich), 9 bis 10 sind sehr hoch (Zusätzlicher Schutz erforderlich: Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden) und ein Niveau von 11 bis 20 wird als extrem hoch und gefährlich bezeichnet. Die UV-Strahlung führt dann zu Verbrennungen der Haut und den Augen.

In der Hauptstadt Lima erreichte der Index am Sonntagnachmittag 15 Punkte, normal sind 13. Die Meteorologen erwarten einen Anstieg für den Februar auf 18 Punkte. Für die zentralen und südlichen Regionen werden historische Werte von bis zu 20 Punkten prognostiziert.

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