Peru: Ölkonzern gibt nach und verlässt Land unkontaktierter Völker

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Salomon Dunu vom Volk der Matsés überlebte das Trauma des ersten Kontakts. (Foto: Survival)
Datum: 16. März 2017
Uhrzeit: 11:27 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das kanadische Ölunternehmen Pacific E&P hat der Nichtregierungsorganisation „Survival International“ mitgeteilt, dass es sich aus einem Gebiet im Amazonasregenwald zurückziehen wird, in dem mehrere unkontaktierte Völker leben. Pacific E&P hatte zuvor eine Lizenz erhalten, um in großen Teilen des unkontaktierten Amazonas-Grenzlandes nach Erdöl zu suchen. Nirgendwo auf der Welt leben mehr unkontaktierte Völker als dort. Die Region ist zudem sehr artenreich. Pacific E&P hatte 2012 mit einer ersten Erkundungsphase begonnen.

Survival International und mehrere Indigenen-Organisationen aus Peru hatten jahrelang gegen die Erdölsuche gekämpft, darunter AIDESEP, ORPIO und ORAU. ORPIO hat zudem eine Klage gegen die Regierung wegen der Bedrohungen durch Ölerkundung eingereicht. Tausende Survival-Unterstützer*innen hatten E-Mails an den Geschäftsführer des Unternehmens geschickt, an die peruanische Regierung appelliert und das Unternehmen über eine Online-Demo bei Facebook unter Druck gesetzt.

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