„Operation schlechtes Fleisch“ in Brasilien: Bundespolizei startet Mega-Operation

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Eine kriminelle Organisation soll über Jahre abgelaufene Produkte umgepackt und Fleisch, das nicht mehr zum Verzehr geeignet war, verkauft haben (Foto: Divulgacao)
Datum: 17. März 2017
Uhrzeit: 13:10 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die brasilianische Bundespolizei „Policia Federal“ hat am Freitagmorgen (17.) Ortszeit die „Operation schlechtes Fleisch“ gestartet. Der größten Aktion, die jemals von der Bundespolizei durchgeführt wurde, gingen zwei Jahre Ermittlungen gegen regionale Büros des Ministeriums für Fischerei und Landwirtschaft in den Bundesstaaten Paraná, Minas Gerais und Goiás voraus. Mehrere Führungskräfte von JBS (José Batista Sobrinho Sociedade Anónima), größter Fleischproduzent der Welt und das größte Fleischverarbeitungsunternehmen in Südamerika, wurden nach Durchsuchung der Firmenzentrale in São Paulo festgenommen.

Über 1.100 Beamte sind seit den frühen Morgenstunden unterwegs und vollstrecken zahlreiche Haftbefehle. Eine kriminelle Organisation soll über Jahre abgelaufene Produkte umgepackt und Fleisch, das nicht mehr zum Verzehr geeignet war, verkauft haben. Bankkonten und Finanzeinlagen in Höhe von über eine Milliarde Reais (1 US-Dollar = 3,119 Reais) wurden eingefroren, ein Bundesgericht ordnete die Sperrung von 46 Konten an.

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  1. 1
    Caratinga

    In meinen Augen müssen die Personen die dieses Fleisch in Umlauf gebracht haben, Mörder mit Vorsatz, d.h. jeder muss min.3-5 x Lebenslänglich bekommen.