Präsidentschaftswahl Ecuador: Opposition will Wahlergebnis anfechten

wahl-ecuador

Guillermo Lasso das will das Ergenbis anfechten(Foto: LassoGuillermo)
Datum: 04. April 2017
Uhrzeit: 09:00 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Nach Auszählung von 99,29 Prozent der Stimmen der Stichwahl vom Sonntag (2.) hat der linksgerichtete Lenín Voltaire Moreno Garcés die Wahlen um das höchste Amt im südamerikanischen Land Ecuador mit 51,16 Prozent gewonnen. Die Opposition um den rechtskonservativen Kandidaten Guillermo Lasso das will das Ergebis anfechten, wirft dem nationalen Wahlrat „Betrug“ vor und fordert eine Neuauszählung der Stimmen.

Nach Meinung von Lasso kann nur die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) die Demokratie in Ecuador retten. „Ecuador leidet unter der Diktatur einer Partei. Der Wahlrat hat mehrfach gegen geltendes Gesetz vestoßen, dies ist dokumentiert. Wir werden gegen diesen Betrug bis zur letzten Instanz klagen. Sollte einer Neuauszählung nicht zugestimmt werden, ist Moreno Präsident einer illegalen Regierung“, so Lasso.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Martin Bauer

    Auf der ganzen Welt gibt es kein Volk, das heute noch freiwillig, ohne massiven Zwang, einen „Lenin“ an die Macht wählt. Gerade in Lateinamerika haben die Menschen restlos die Nase voll von dem scheinheiligen roten Pack. Für Sozialromantiker, wie in Europa, gibt es hier weder Platz noch Verständnis. Das Wahlergebnis riecht einfach nach Manipulation, wenn nicht gar nach Betrug.

  2. 2
    pemueller

    Ist so nicht​ wahr. Die Ausschreitungen​ in Südamerika​ haben mit Sorros und CIA zu tun. Die USA sind in ihrer Macht eingeschränkt​ durch solche​ Regierung​en und können​ sich nicht​ mehr so einfach​ am Volksvermögen vergreifen​.

    • Wuahahahahaaaa! Soros! Das mit der CIA ist etwas abgedroschen, aber Soros als der Übeltäter in Venezuela! Der ist gut! – Ich kann den Kerl übrigens auch nicht leiden. Der wettet seit Jahren gegen den Euro. Bestimmt steckt er auch hinter dem Verfall des Bolivar Feuerte!
      Es geht doch nichts über globalen politischen Durchblick! Es lebe die rote Schülerfaust!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!