Venezuela: Oppositionspartei klagt Maduro vor dem Internationalen Strafgerichtshof an

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Präsident Maduro, Lateinamerikas größter politischer Versager (Foto: Archiv)
Datum: 09. April 2017
Uhrzeit: 08:49 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Anlässlich der zunehmenden Repression im südamerikanischen Land Venezuela hat sich die Oppositionspartei „Gran Alianza Nacional“ (Gana)an den Internationalen Strafgerichtshof gewandt und Chefanklägerin Fatou Bom Bensouda ein Schreiben überreicht. Wegen der „zunehmenden Intensivierung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen unbewaffnete protestierende Bürger“ wird um Entsendung einer Delegation nach Venezuela gebeten. In dem Schreiben verurteilt die Partei, dass „Präsident Nicolás Maduro und seine Kollaborateure systematisch all diejenigen ermorden, verfolgen, einsperren und der Folter unterziehen, die mit ihrer Regierung und ihrer Denkweise nicht einverstanden sind“.

SRA. FISCAL
CORTE PENAL INTERNACIONAL
MME. FATOU BENSOUDA
LA HAYA.-

Caracas, 7 de Abril de 2017

Estimada Sra. Fiscal

En nombre de la Gran Alianza Nacional, GANA, le escribimos con carácter de urgencia para informarle que en estos momentos el gobierno de Venezuela está perpetrando abiertamente delitos de lesa humanidad, al violar de la manera más flagrante el artículo 7 del Estatuto de Roma. El presidente Nicolás Maduro y sus colaboradores asesinan, persiguen, encarcelan y torturan, de forma sistemática y generalizada, a todos aquellos que disienten de su gobierno y de su forma de pensar.

Esto ya era un hecho conocido por la Corte Penal Internacional, puesto que desde al menos 2014, han recibido denuncias bien fundamentadas sobre este respecto. Pero la novedad que nos obliga a escribirles es que en los actuales momentos, estos delitos se han incrementado de manera alarmante, como lo reflejan todos los medios de comunicación nacionales e internacionales.

Los responsables directos –más no los únicos– de estos delitos de lesa humanidad cometidos en Venezuela son: el presidente Nicolás Maduro; el vicepresidente Tareck El Aissami (también acusado por narcotráfico en los Estados Unidos); el diputado Diosdado Cabello; el Alcalde de Caracas, Jorge Rodríguez; el Ministro de la Defensa, General Vladimir Padrino López; el Ministro de Relaciones Interiores, general Néstor Reverol; y el director del SEBIN, General Gustavo Enrique González López.

En concreto queremos, primero, adherirnos a la denuncia presentada por 314 parlamentarios iberoamericanos, con motivo de la feroz represión ejercida por el gobierno venezolano a partir de febrero de 2014, con precedentes similares en abril de 2013 (Caso OTP-CR-132/14). Y segundo, solicitar con carácter de urgencia el envío de una delegación de la Corte Penal Internacional a Venezuela a fin de constatar las denuncias realizadas tanto por estos 314 parlamentarios iberoamericanos, como las introducidas por el Instituto Casla a partir del año 2016.

Al hacer esta denuncia, nuestro interés fundamental es evitar que se siga produciendo un baño de sangre en Venezuela, puesto que la intervención de la CPI puede ser un disuasivo de gran peso para los criminales que cometen delitos de lesa humanidad.

Sin más a que hacer referencia, me suscribo de Usted,

Atentamente,

Enrique Aristeguieta Gramcko
Presidente de la Gran Alianza Nacional

Seit das Utopia der Linken gescheitert ist, hält sich Präsident Maduro nur mit Drohungen, Verhaftungen, Notstandsdekreten und Militärmanövern an der Macht. „Andersdenkende“ werden unter fadenscheinigen Vorwänden festgenommen, mehr als hundert politische Gefangene sitzen in Venezuela hinter Gittern. Die Forderung nach ihrer Freilassung stößt bisher auf taube Ohren, auf institutioneller Ebene herrscht Eiszeit.

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  1. 1
    Burkhardt

    hoffen wir, das es durch den Internationalen Druck endlich zum Ende dieser Diktatur kommt,
    leider gibt zu viele taube Ohren in der Welt

  2. 2
    don ewaldo

    Man sieht doch,dass IGNORANZ tötet,und Fremdinteresse Vorrang hat,sonst wäre das Alles nicht möglich.,es sollte normalerweise nicht möglich sein,ein so marodes System aufrechtzuerhalten und auch noch zu tolerieren. die Welt hat ganz andere Interessen,auch in Europa etc.Was bedeutet das Volk,die Verblödung macht rasante Vortschritte.
    BITTE,das Wort DEMOKRATIE nie mehr in den Mund zu nehmen,egal wo auf der Welt,es ist eine Lüge !!!!

    • 2.1
      Alexandro

      Es scheint Sie wissen nicht was Demokratie ist und bedeutet. Demokratie ist die Staatsform die von Ihren Bürgern die stetige Mitarbeit verlangt sonst geht sie den Bach runter. Sie garantiert den Bürgern die grösste Freiheit, Presse und Meinungsfreiheit wobei die Freiheit des Einzellnen dort endet wo sie die Rechte Anderer einschränkt oder tangiert. Mehr als 80%der Venezolanos haben zugeschaut wie der Ziehvater dieses Politesels die Demokrtie ausgehebelt hatt, solange Gasolina „umsonst“, Nahrung genügend vorhanden hat mann sich nur geärgert über das stundenlange Gequatsche von Chavez, weil man seine geliebten Novellas, beim Faulenzen nicht betrachten konnte. Nun da die Folgen der Jahrelangen Misswirtschaft und Unterschlagung vom Volksvermögen für fast alle körperlich spürbar sind erinnert man sich an demokratische Vogaben und Regelungen und hätte sie gerne wieder. Ich möchte dem Land nur wünschen, das es noch Leute gibt die diesem Spuck, endlich ein Ende machen und wenigstens ein Teil der inzwischen ausgewanderten geistigen „Elite“ bereit ist zurückzukehren um die notwendige Aufbauarbeit zu leisten

  3. 3
    Hasta la vista Chavista

    Wenn das venezolanische Volk tatsächlich so sehr leidet, wie es in die Welt hinaus signalisiert wird, dürfte es kein Problem sein, die Ausschaltung des Diktators Maduro ganz konkret und zeitnah organisiert zu bekommen.

  4. 4
    Tinu

    Auch wenn nichts passieren wird: Immerhin macht die Opposition mal etwas!!

  5. 5
    Miguelito

    Die restliche Welt muss ebenfalls mal langsam Flagge zeigen und Einreiseverbote für den Mirafloresclan aussprechen, sowie die Auslandskonten einfrieren!

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