Tourismus Lateinamerika: Raftingspass hoch drei in Peru

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Rafting ist ein beliebter Sport im südamerikanischen Land (Fotos: PROMPERÚ)
Datum: 25. April 2017
Uhrzeit: 10:07 Uhr
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Autor: Redaktion
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Peru ist ein vielfältiges und abwechslungsreiches Land. Drei völlig unterschiedliche Regionen mit ihren Klimazonen – die Anden, die Küstenzone und der Amazonasregenwald – sorgen für eine unermessliche Vielfalt an Flora und Fauna. Auch zahlreiche Flüsse durchkreuzen das südamerikanische Land und bilden insgesamt 7.000 Flußkilometer von Lima bis Iquitos und von Tumbes bis Cusco. Dementsprechend ist Rafting ein großes Thema für Einhemische wie für Touristen. In allen Teilen des Landes bieten Flüsse mit Schwierigkeitsgraden von I bis V ein reißendes Vergnügen für Anfänger wie Könner – und das stets vor einer magischen Kulisse.

Rafting in den Anden: der Rio Apurimac bei Cusco

Der Apurimac zählt zu den bekanntesten Rafting-Zielen in Peru und hat die Schwierigkeitsgrade II, III und IV. Der sehr tiefe Fluß entspringt südwestlich von Caylloma auf über 5.000 Metern und schlängelt sich durch beeindruckende Landschaften hinunter zu den heißen Quellen von Cconoc in Curahuasi. Insgesamt überwindet der Apurimac über 600 Kilometer und mehr als 3.500 Höhenmeter. Verschiedene Anbieter organisieren Touren jeder Art, beliebt sind Mehrtagestouren mit zwei Übernachtungen. Von Cusco aus geht es vier Stunden durch die Anden bis zur Einstiegsstelle an der Brücke Huallpachaca, hier startet der nasse Nervenkitzel der mehrfach unter die 10 besten Raftingtouren der Welt gewählt wurde. Die Stromschnellen haben vielsagende Namen wie „Zahnschmerz“, „du zuerst“ oder „letztes Lachen“. Gekrönt wird jede Tour vom Anblick der Salkatany-Bergkette, einer der schönsten Kordilleren der Welt.

Rafting an der Pazifikküste: der Rio Cañete südlich von Lima

Der Fluss Cañete liegt südlich von Lima inmitten dem fruchtbaren Obst- und Weinanbaugebiet Lunahuaná, einem beliebten Ausflugsziel der Hauptstädter. Mit zahlreichen Passagen der Schwierigkeitsstufe V, hohen Wellen und aufbrausenden Stromschnellen zählt der Cañete zu den beliebtesten Raftinggebieten in Lateinamerika. Von Halbtagestouren aller Niveaus bis hin zu Mehrtagestrips von den Ausläufern der Anden bis zur Pazifikküste ist für jeden das richtige Angebot dabei. Eines ist sicher: Das Adrenalin fließt dabei schneller durch die Adern als das Wasser den Cañete hinunter. Wer anschließend etwas Erholung nötig hat, sollte eine Verlängerung in einem der umliegenden Weingüter buchen.

Rafting im Regenwald: der Amazonas

Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Raftingtour auf dem gewaltigen Amazonas, der zweitlängste Fluss der Erde. Wer keine Lust auf die herkömmlichen Schlauchboote hat kann sich unter Anleitung des Guides sein eigenes Schilffloß basteln und sich darauf durch die Fluten tragen lassen. Einmal im Jahr blickt die internationale Raftingwelt nach Iquitos im peruanischen Amazonasgebiet, denn dann findet „The River Amazon International Raft Race“ statt, laut dem Guinness Buch der Rekorde das längste Floßrennen der Welt. Seit 1999 geht es jedes Jahr im September oder Oktober für die vielen hundert Teilnehmer während drei Tagen über 180 Kilometer den Fluß hinunter.

Weitere beliebte Rafting-Destinationen in Peru:

Río Mayo und Río Huallaga in Tarapoto im Dschungel, Río Cotahuasi zwischen Ica und Arequipa, Austragungsort des Sportfestivals von Cotahuasi“, Río Urubamba im Valle Sagrado, dem Heiligen Tal der Inka, Río Colca mit 300 Stromschnellen entlang einer der tiefsten Schluchten der Welt oder Río Tambopata, der spektakulärste Fluss Perus im gleichnamigen Schutzgebiet.

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