Ökonomischer Holocaust in Venezuela: 500.000 Unternehmen schließen ihre Pforten

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Der Staat, der die größten Ölvorkommen der Welt hat und locker ein Wohlstandniveau wie die Vereinigten Arabischen Emirate erreichen könnte, ist von einer unfähigen Links-Regierung zu Grunde gerichtet worden (Foto: Archiv)
Datum: 29. April 2017
Uhrzeit: 11:42 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Venezuela wird von wirtschaftlichen Analphabeten regiert. Präsident Maduro, gelernter Busfahrer und auf Kuba ausgebildeten Marxist, hat den Niedergang der Wirtschaft während seiner Amtszeit noch beschleunigt und das einst reichste Land Lateinamerikas mit wehenden Fahnen in den Ruin manövriert. Das Abdriften in die Diktatur hat bereits vor Jahren begonnen, am Freitag (28.) vom Nationalen Rat für Handel und Dienstleistungen „Consecomercio“ (Consejo Nacional del Comercio y los Servicios) veröffentlichte Statistiken sprechen von einem ökonomischen Holocaust.

„Das Drama der Wirtschaft hat sich auf allen Ebenen dramatisch manifestiert und kann als ökonomischer Holocaust bezeichnet werden. In Venezuela sind in den letzten zehn Jahren 500.000 Unternehmen verschwunden, in keinem Land der Welt ist es schwieriger ein Geschäft auszuüben. Im Jahr 2002 hatten wir in Venezuela rund 830.000 Unternehmen – heute weniger als 250.000“, klagt Alfonso Riera, erster Vizepräsident von Consecomercio.

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  1. 1
    Hombre

    nicht wer den Metzger selber wählt, sondern der der ihn gewähren lässt…

  2. 2
    Iv Stein

    Es gibt viele Maduros :La Pen,Orban ,Putin (der Boss),Castro,Trampa.u.s.w. Den bekanntlich ist dumheit eine weit verbreite Krankheit.

    • Die Gysi-Wagenknecht Bande in Deutschland nicht zu vergessen!

    • 2.2
      Pelle

      Abgesehen von der armseligen Rechtschreibung und Zeichensetzung, heißt die in Frankreich zur Wahl stehende Dame „Le Pen“ und ist politisch so weit rechts vom pseudolinken Maduro, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass Sie wissen wovon Sie hier sprechen bzw. schreiben…

  3. So nach und nach eröffnen mehr und mehr alteingesessne Geschäfte wieder, zum Teil in peinlich übertriebenem Luxus und Großzügigkeit, so daß man sich unwillkürlich fragt, woher kommt das Geld für diesen Überfluss? Vor allem, wenn das Ganze von zuvorkommendem Personal nur so wimmelt, aber die Kunden fehlen. Bei Nachforschungen erfährt man dann, daß es neue Besitzer gibt, zumeist ganz junge Leute, die eigentlich auf der Uni sein sollten.

    In einem anderen Fall hat eines meiner ältesten Stammlokale wieder eröffnet, und es zeigte sich, daß die neuen Besitzer Beamte der CICPC sind (Cuerpo de Investigaciones Científicas, Penales y Criminalísticas). Dies ist eine der schlimmsten Formen des Organisierten Verbrechens, die sich aus Überfällen, Raub, Mord, Erpressung und Auftragsdelikten jeder Art finanziert, oft in Zusammenarbeit mit Banken, die Ihnen melden, bei wem es was zu holen gibt. – Die Gäste sind demnach von gänzlich anderem Typ als früher. Zumeist fette, ungehobelte neureiche Regierungsanhänger, die sich nun als feine Leute präsentieren wollen. Die früheren Gäste bleiben aus. Aus Angst, aus Abscheu, aus Geldmangel, oder einer Mischung davon.

  4. 4
    hugo

    hallo pelle,

    so leute wie sie, die wissen wie man richtige zeichen setzt halten mich ab öfters hier zu schreiben
    “ habe ich doch den punkt vergessen“ ……

    • 4.1
      Pelle

      Na Gottseidank, weiteren Unsinn von Ihnen kann man schwer verkraften.

  5. 5
    romaroma

    Pelle! Keine anderen Probleme?? Mein Gott wie kleinkariert…

    • 5.1
      Pelle

      Nein, nur die Probleme mit Vollpfosten, die das Forum mit unsinnigen Kommentaren vollmüllen. Schönentachnoch!

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