Ecuador: Kokain gut versteckt, aber trotzdem entdeckt

koks

35 Pakete mit mehr als 41 Kilogramm Kokain hinter den Wartungsklappen eines Kühlcontainers (Foto: Zoll)
Datum: 11. Mai 2017
Uhrzeit: 17:52 Uhr
Ressorts: Ecuador, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Mehr als 41 Kilogramm Kokain stellten Zöllner bereits Ende April 2017 in Bremerhaven sicher. Hinter den Wartungsklappen eines mit Bananen beladenen Kühlcontainers entdeckten die Fahnder das Rauschgift. Die Beamten der Ermittlungsgruppe Hafen Bremen des Zollfahndungsamts Hamburg kontrollierten den aus Ecuador kommenden Container. Das Öffnen der Wartungsklappen des Kühlaggregats führte zum Erfolg. Es wurden 35 Pakete mit mehr als 41 Kilogramm Kokain sichergestellt. Die Kontrolle des Containers wurde fortgesetzt. Jeder der über 1.000 Bananenkartons wurde mit Zollhunden und Röntgentechnik unter die Lupe genommen. Weiteres Rauschgift enthielt der Container jedoch nicht.

„Der Kampf gegen den Kokainschmuggel in den großen Häfen hat für uns höchste Priorität. Die Anzahl der Sicherstellungen und die Menge des aus dem Verkehr gezogenen Kokains steigen derzeit erheblich an“, so Stephan Meyns, Pressesprecher der Hamburger Zollfahndung. Der Container sollte von Bremerhaven nach Russland weitertransportiert werden. Wo der Abnehmer des Kokains seine Ware in Empfang nehmen wollte, wird derzeit durch das Zollfahndungsamt Hamburg ermittelt.

Das Kokain aus Südamerika wird für den Schwarzmarkt in Deutschland und Europa auf etwa 120 Kilogramm gestreckt. Es hat dann einen Schwarzmarktwert von mehr als sechs Millionen Euro.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!