Venezolanische Diplomaten „Opfer“ verbaler Attacken im Ausland

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Maripili Hernández, Ex-Jugendministerin, Journalistin und ehemaliges Mitglied des Wahlkampagnenteams von Hugo Chávez (Foto: Reproducao)
Datum: 15. Mai 2017
Uhrzeit: 11:36 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela demonstrieren die Menschen seit Wochen gegen das Maduro-Regime und für den Erhalt der Demokratie. Um die Demonstranten auseinanderzutreiben und niederzuknüppeln, sind Polizei, Nationalgarde und regierungstreue Milizen im Dauereinsatz. Dabei scheinen fast alle Mittel recht zu sein, Verwundete, Verletzte und Verhaftete können schon längst nicht mehr gezählt werden. Auch Venezuelas Diplomaten im Ausland können den wachsenden Protesten nicht entkommen, die Diktatur wird weltweit angeprangert.

Am vergangenen Wochenende wurde Maripili Hernández, Ex-Jugendministerin, Journalistin und ehemaliges Mitglied des Wahlkampagnen-Teams von Hugo Chávez „Opfer“ einer verbalen Attacke in einem Restaurant in Katalonien (Spanien). Hernández wurde von einer aufgebrachten Menschenmenge auf das übelste beschimpft, Beamte der Polizei mussten die körperlich Unversehrte in Sicherheit bringen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    thor

    leider setzt sich dieser Typ Mensch immer mehr durch…korrupt, skrupellos, ignorant und fanatisch…, kann ja noch heiter werden. Die Situation in Venezuela wird sich in den kommenden Monaten noch dramatisch zuspitzen und die „Auslandschavistas“ werden das dann mit Haut und Haar zu spüren bekommen.

  2. 2
    traga nikel

    Wir werden diese roten Verbrecher in der ganzen Welt aufspüren !!
    Es kann doch nicht angehen dass wir hier in meinem geliebten Venezuela Abfall essen und immer kränker werden weil es keine Medizin mehr gibt und dieser roter Abschaum der Menschheit im Ausland mit unserem gestohlenen Geld wie die Made im Speck lebt.
    Spürt sie alle auf.

  3. 3
    Miguel-Ito

    Man sieht, es geht langsam voran!!!

  4. 4
    Guillermo

    Bueno, selbst in Berlin gibt es solche Strolche die sich zurückziehen wollen und die von nichts mehr wissen wollen. Sie fahren wie Berliner mit dem Fahrrad zum Einkaufen und senden wie Berliner ihre 2 Kinder zur Schule. Ganz harmlos alles, wenn nicht bloß das Geld wäre was sie aus dem Nichts oder als „periodista“ angehäuft haben… : Andres Izarra, el de ley Resorte, der als trojanisches Pferd dafür gesorgt hat das RCTV zumachte.Ex-Tourismusminister auch noch. Seine Frau Isabel ist die Tochter von einem Oppositionsführer der ungerecht verhaftet ist. Das muss man sich im Munde zergehen lassen: Ehemann hartgesottener Chavista und der eigene Stief- Vater unschuldig im Gefängnis durch diese Chavistas! Während er nun als Versteckter in der Hauptstadt Berlin in der Wittelsbacher Str. abwartet was passiert. Nicht wie in Caracas, in Berlin gibt es ja genug zum Essen, ohne zu arbeiten, wenn man soviel Geld gehortet hat!
    http://aserne.blogspot.de/2014/04/el-pasado-violento-del-ministro-chevere.html

  5. 5
    Framico

    Seit dem Beginn der Regierung mit Hugo Chavez hat die Korruption eine unendliche Dimension des finanziellen Diebstahls in Venezuela erreicht, dass jeder Mensch egal aus welcher sozialer Schicht es nicht mehr nachvollziehen kann was in Venezuela passiert. … Auch im Ausland !!! Ich bin Deutsch-Venezolano in Caracas geboren … Habe 20 Jahre in diesem schönen Land gelebt. … Ein Paradies… Dass durch Korruption zerstört wurde. Bin Katholik… Amén

  6. 6
    Der Bettler

    Alle Regierungsangehörige und Chavistas sollen von ihren Landsleuten egel in welchen Teil dieser Erde sie sich aufhalten und leben, dermaßen von den Menschen belästigt und gestackt werden,daß sie freiwillig in ihr Schrottland zurückkehren,oder meinetwegen auch nach Cuba auswandern.In einem demokratischen Land haben sie nichts zu suchen,nachdem sie Jahrel lang den Chavismus gefrönt haben,massenhaft Kohle eingeschoben haben,Lasst bitte nicht nach,spürt sie auf,und macht sie verbal und medial fertig.Vielleicht geht nach 22 Jahren warten endlich mal ein schöneres Erwachen als die ganzen Jahre in Erfüllung.

    • Das wäre gut und schön und hilfreich. Aber das ist ja in Deutschland nicht einmal den Verbrechern der früheren SED passiert. Die sind heute in der LINKE organisiert, zum Teil Millionäre, halten unverschämte Reden, unterstützen Massenmörder und Diktatoren, wie Castro und Maduro und streben erneut nach der Macht. Schlimmer noch, einige davon beziehen hohe Einkommen auf Staatskosten. Früher haben die sich einen Dreck um Menschenrechte geschert, heute schützt und ernährt sie unser Rechtsstaat. Ich fürchte, das wird dem Gesindel der PSUV auch mehr oder weniger gelingen.