Frankreich – Venezuela: Ex-Verteidigungsministerin Opfer verbaler Attacke

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Zu Beginn der Woche wurde Admiral Carmen Teresa Meléndez Rivas, ehemalige Verteidigungsministerin von Venezuela, das Speisen in einem teuren Restaurant in Frankreich nicht gegönnt (Foto: Archiv)
Datum: 16. Mai 2017
Uhrzeit: 14:01 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela demonstrieren die Menschen seit fast sechs Wochen gegen das Maduro-Regime und für den Erhalt der Demokratie. Um die Demonstranten auseinanderzutreiben und niederzuknüppeln, sind Polizei, Nationalgarde und regierungstreue Milizen im Dauereinsatz. Dabei scheinen fast alle Mittel recht zu sein, Verwundete, Verletzte und Verhaftete können schon längst nicht mehr gezählt werden. Auch viele venezolanische Diplomaten, die sich bevorzugt im Ausland aufhalten, können den wachsenden Protesten nicht entkommen – die Diktatur wird weltweit angeprangert.

Zu Beginn der Woche wurde Admiral Carmen Teresa Meléndez Rivas, ehemalige Verteidigungsministerin von Venezuela, das Speisen in einem teuren Restaurant in Frankreich nicht gegönnt. Eine Gruppe von aufgebrachten Auslandsvenezolanern versammelte sich vor dem Restaurant und skandierte: Raus, Schlampe und Mörderin. Warum gehst du nicht nach Kuba?“. Meléndez, von der Polizei eskortiert, musste das Restaurant schnell verlassen.

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  1. 1
    fideldödeldumm

    Verbal, verbal … ihr müsst sie genauso verprügeln, wie eure Straßenköter.

    • 1.1
      traga nikel

      Dem kann ich nur beipflichten !!!!
      Ich hoffe diese Schlächter werden in der ganzen Welt gejagt.

    • 1.2
      Hans gerhard Pszola

      Ja genau. Zuhause verhungern sie und die Elite frisst in teuren Edelrestaurants in Frankreich. Pruegelt sich doch auch mal, damit sie spuert, was sie ihrem Volk antun. Ich finde kein Erbarmen fuer diese Despoten.

  2. 2
    thor

    ich kann da nix negatives dran sehen…, jeder kann seine Dollars ausgeben wo er eben Lust dazu hat. Das Volk hat doch über ein Jahrzehnt für diese Leute gejubelt, oder sehe ich das falsch? Die sollen ruhig nochmal ein zwei Jahre dranhängen, eine Inflation von ein paar tausend Prozent gönne ich den Venezolanern auch noch ein paar Jahre mit einem infernalen Ende. Ist doch so schön die Leiden zu sehen, besonders von Draußen… Vielleicht lernen die ja doch noch was daraus, für die Zukunft…? Aber leider glaube ich da nicht dran, denn sonst hätten die ne Kotbombe auf den Tisch geworfen, damit auch die Restaurantbesitzer zweimal darüber nachdenken, von wem sie das Geld nehmen… Geld kann auch stinken…

  3. 3
    Miguel-Ito

    Dass die Verbrecher auch im „Ausland“ angeprangert werden, ist völlig in Ordnung und notwendig! Für unnötig und disqualifizierend empfinde ich die voranstehenden Kommentare !!!!! Wollt Ihr die Gewalt und den Hass weltweit verteilen?? Reicht es nicht, wenn, in diesem Fall in VE, die „Strassen brennen“???? Wenn schon kommentiert wird, dann bitte einigermassen qualifiziert und nicht mit dem weltweiten Aufruf zur Begehung von Straftaten!!!

  4. 4
    romaroma

    Miquel-Ito, nein es geht nicht anders . Ich verherrliche sicher keine Gewalt. Aber… Mir wurde in einer Bar in El Rosal. Caracas Ko Tropfen in das Getränk getan. Der Hausschlüssel sowie Auto wurden gestohlen. Dank video Aufnahmen und registró Electronal konnte die Täter schnell ermittelt werden . Mit Nr. Cédula ,Quinta crespo (Polizei) war informiert. Aber nichts passierte(auch mit Dollars) so hab ich das Problem selber gelöst. Und ich habe es gelöst ….nicht mit Gewalt. Die staatlichen Organe sind einfach zu faul. Nun sitzen die Typen in einem Jugend Knast das war nicht der erste Fall. Gut so in Hamburg in Bern In Barcelona Zürich und und und die ganze Welt soll wissen was für Verbrecher hier in ven. herrschen.