Drei weitere Tote bei Protesten in Venezuela – Update

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Adrián Duque und Augusto Puga wurden erschossen (Foto: Twitter)
Datum: 25. Mai 2017
Uhrzeit: 10:42 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die seit über fünfzig Tagen anhaltenden Proteste in Venezuela haben zwei weitere Todesopfer gefordert. Nach Angaben der Opposition und zahlreichen Augenzeugen wurden Augusto Puga (22) und Adrián Duque (24) am Mittwochnachmittag (24.) Ortszeit bei Demonstrationen im Bundesstaat Bolivar und Maracaibo von Beamten der Nationalgarde erschossen. Die Gesamtzahl der Todesopfer steigt damit auf mindestens 56.

Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Diaz bestätigte während einer Pressekonferenz, dass der am 26. April verstorbene Juan Pernalete von einer Tränengasgranate, die von der Nationalgarde abgefeuert wurde, getroffen und dabei tödliche Verletzungen erlitt. Diaz widersprach damit Angaben des Regimes, die die Opposition für den Tod von Pernalete verantwortlich gemacht hatte. „Die nationale und internationale Gesetzgebung verbietet, dass Tränengas im Nahbereich geworfen wird. Es ist wichtig und notwendig, dass die venezolanischen Sicherheitsbehörden nach den Vorschriften handeln“, so die Generalstaatsanwältin.

Gleichzeitig erhob sie weitere schwere Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte und ging damit erneut auf Distanz zum Regime. Nach ihren Worten wird gegen 19 Uniformierte wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen ermittelt.

Update

Bei Protesten im Bundesstaat Barinas wurde der 33-jährige Yolimar Contreras erschossen. Damit starben im Geburtsstaat von Hugo Chávez innerhalb von 48 Stunden neun Personen, die Opposition spricht von einem „Massaker“.

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  1. 1
    Alexandro

    Sieht sehr nach Absicherung aus,ob es bei einem Wechsel zur Demokratie was hilft?

  2. 2
    babunda

    die hat angst, dass sie mal gelyncht wird.

  3. 3
    don ewaldo

    WER WIND SÄHT;WIRD STURM ERNTEN :::: Das Bäumchen der Freiheit wird mit Blut gegossen, wie sollte man die organisierte Katastrophe noch in den Griff bekommen; die Chavez Ära hat die Gehirne
    vergiftet,kriminalität ist zum Lebensinhalt geworden,wird lange dauern,ein Konzept erarbeitet werden kann.
    Solange kriminelle Subiekte wie AISAMI,Diosdado etc.einen unfähigen sizialistischen Möchtegern – Präsidenten hofieren,wird sich nichts ändern,die CUBANER nicht zu übersehen .

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